Madaster will den Materialkreislauf in der Bauwirtschaft schliessen.

Den Kreis schliessen

Im Juni will Madaster seine Online-Plattform für die Kreislaufwirtschaft im Baubereich öffentlich ausrollen. Bereits mit an Bord sind Schwergewichte wie das BAFU oder die ETH Zürich.

Seit 2018 ist das Material-Kataster Madaster in der Schweiz aktiv, um die Kreislaufwirtschaft im Bauen voranzutreiben. Mittlerweile hat der gemeinnützige Verein zehn Partner mit an Bord geholt, zu denen Schwergewichte wie das Bundesamt für Umwelt, die SBB und die ETH Zürich gehören. Die Hochschule erarbeitet seit Oktober Materialpässe für ihr Immobilien-Portfolio, zu dem rund 200 Gebäude gehören. Ulrich Weidmann, Vizepräsident des Bereichs Personal und Ressourcen der ETH Zürich, sieht in Madaster ein grosses Potential zur Optimierung von Materialkreisläufen. «Wir möchten dazu beitragen, dass die Plattform auch in der Schweizer Bauwirtschaft zum Standard wird.» Der Verein will die öffentliche Version der Online-Plattform im Juni ausrollen. Architekten, die konkret wissen möchten, wie sie den Materialkreislauf im Bauen schliessen können, besuchen den Kurs von Circular Hub im Oktober.

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