Nebst Politiker war Beat Schweingruber Tänzer, Sänger und DJ in seiner «Tanzgarage».

Abschied von Beat Schweingruber

Gestern haben sich Freundinnen und Mitstreiter von Beat Schweingruber verabschiedet. Der Architekt hat als Verkehrspolitiker, Journalist und Aktivist zur Urbanität Zürichs beigetragen.

Schon anfangs der 1970er Jahre, mitten im Architekturstudium, fand Beat zum Engagement für einen ökologischen und fussgängerfreundlichen Verkehr. Mit Kolleginnen und Freunden realisierte er die kleine, richtungsweisende Ausstellung «Fall Hechtplatz – Fall Zürich». Sie kämpften gegen den Abbruch von historischer Bausubstanz: Für das Haus zum Raben war ein Neubau geplant! Und sie zeigten, wie unsinnig die hässlichen Parkplätze in der Altstadt waren. Damals waren sowohl der Hechtplatz als auch die Schifflände Parkplätze ohne Bäume und Bänke. Die temporäre Ausstellung über Stadtzerstörung hatte auf jedem Parkplatz in hübsches Bänklein. Es bestand aus einem gepressten Auto aus der Verschrottungs-Anlage in Nänikon – auch ein Mahnmal gegen das damals geplante Parkhaus in der Limmat. Kampf gegen die U-Bahn Zürich stimmte 1973 über eine U-Bahn ab, denn man wollte die Tramlinien auf den Hauptachsen eliminieren, um den Autos mit vierspurigen Einfallstrassen Platz zu machen. Beat schrieb ...
Abschied von Beat Schweingruber

Gestern haben sich Freundinnen und Mitstreiter von Beat Schweingruber verabschiedet. Der Architekt hat als Verkehrspolitiker, Journalist und Aktivist zur Urbanität Zürichs beigetragen.

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