Selina Picker hofft ihr Projekt ‹Pizza Moderna› an der ‹Retail Expo Show› ausstellen zu können.

Ausstellen in London

Selina Picker studiert für ein Semester Innenarchitektur in London. Sie hofft, ihr Projekt an der ‹Retail Expo Show› ausstellen zu können.

Im Rahmen eines Auslandsemesters führe ich mein Innenarchitekturstudium an der Middlesex University in London fort. Mitte Januar machte ich mich für fünf Monate auf nach England. Zwar startete mein Aufenthalt mit einigen Begrüssungsveranstaltungen an der Universität, doch hatte ich noch genügend Zeit, um mich einzuleben und die Grossstadt zu erkunden.

Das Design will den Kundinnen und Kunden den bestmöglichsten Service bieten.

 
Gleich zum Semesterbeginn wurden wir Studierenden des zweiten Jahres mit einem Wettbewerbsprojekt beauftragt, dem sogenannten ‹Retail Design Student Award›. Dabei treten jedes Jahr zwei Londoner Universitäten gegeneinander an. Ein realer Praxispartner erstellt ein Briefing, anhand dessen die Studierenden Projekte entwerfen. Der Wettbewerb verläuft nach dem Ausscheidungsverfahren: Zuerst werden zehn Studierende pro Schule ausgewählt, die ihre Projekte dem Praxispartner unterbreiten. Dieser wählt wiederum drei Finalistinnen aus, die ihren Entwurf auf Plakaten einer Jury von Innenarchitekten und Interior Designern präsentieren. Drei davon können ihre Arbeiten dann an der Londoner ‹Retail Expo Show› ausstellen.

Die Kernelemente der Marke werden aufgegriffen, transformiert und in einen neuen Kontext gebracht.

 
Für meinen Beitrag habe ich die ‹Pizzeria Moderna› entworfen. Mein Konzept setzt sich aus zwei Fokuspunkten zusammen. Die Customer Experience ist einer davon. Ich habe Profile von potentiellen Kundinnen und Kunden analysiert und mein Design so angepasst, dass ihnen der bestmöglichste Service geboten werden kann. Als zweiter Fokuspunkt werden Kernelemente der Marke aufgegriffen, transformiert und in einen neuen, zeitgemässen Kontext gebracht.

Selina Picker hofft ihr Projekt ‹Pizza Moderna› an der ‹Retail Expo Show› ausstellen zu können.

 
Der Wettbewerb war für mich ein Sprung ins kalte Wasser. Ich wusste nicht genau, wie die Londoner Universitäten ein solches Verfahren abwickeln. Ich habe neue Herangehensweisen kennengelernt und musste öfters meine Komfortzone verlassen. Gerade habe ich meinen Wettbewerbsbeitrag abgegeben und warte gespannt auf das Ergebnis.

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