Das «Architecture Studio» enthält 1200 weisse und transparente Lego-Steine.

Lego statt Styropor

Lego informiert uns über ihr neustes Produkt: Mit dem «Architecture Studio» können Jugendliche und Erwachsene Gebäude entwerfen, statt nachbauen.

Wer einmal Architekt wird, fängt mit Lego an. Wer Architekt ist, greift hingegen meist zu Styropor, um Volumenmodelle zu bauen. Die Firma der farbigen Steinchen will das nun ändern. Bereits seit einigen Jahren bietet sie berühmte Bauten als Lego-Modelle an, zum Beispiel die Villa Savoye, das Guggenheim Museum in New York oder das Opernhaus in Sydney. Nun präsentiert sie das «Architecture Studio»: Ein Set mit 1200 weissen und transparenten Steinen und einer 272 Seiten starken Anleitung, in der Architekten wie Sou Fujimoto oder das Büro SOM Tipps geben und Bautechniken erklären. Die Jugendlichen und Erwachsenen, an die das Produkt gerichtet ist, sollen nicht Projekte nachbauen, sondern selber Architektur entwerfen. Grundsätzlich begrüssen wir, dass die Legosteine damit wieder universeller und offener werden, nachdem sie in den letzten Jahren immer mehr zu vorgefertigten Sonderteilen mutierten. Ob Architekten aber tatsächlich lieber in die Spielzeugkiste greifen, ist eine andere Frage.

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