Sieht so die Zukunft der Stadt aus? Projekt der Cloud-Citizen in der chinesischen Stadt Shenzhen. Fotos: Urban Future Organization and CR-Design

Wolkenstadt

Mit der «Cloud-Citizen» hat ein schwedisches Konsortium den Architekturwettbewerb für die Shenzhen Bay Super City gewonnen.

In Shenzhen in China soll eine Megastadt entstehen, die aus organisch ineinander verwachsenen Hochhäusern besteht. Die «NZZ» berichtet über das aufsehenerregende Projekt eines schwedischen Konsortiums. Dieses hat mit der Idee den Architekturwettbewerb gewonnen, den die Stadt für die Shenzhen Bay Super City ausgeschrieben hat. Hinter dem Entwurf steht die Urban Future Organization und CR-Design mit Wissenschaftlern der Technischen Hochschule Chalmers in Göteborg. «Die Cloud-Citizen, wie das visionäre Projekt heisst, ist bei Lichte betrachtet eine Cloud-City, eine gigantische, wolkenartige Verdichtung von Bauwerken auf einer Fläche von 170 Hektaren, deren höchster Turm mit rund 680 Metern den Komplex überragen soll», schreibt die «NZZ». Das Projekt sei als urbanes Ökosystem konzipiert: Regenwasser soll gesammelt, Strom aus Solarenergie und Wind erzeugt, die schmutzige Stadtluft gefiltert werden. Doch die «NZZ» fragt sich, ob wir in solchen Ungetümen leben wolle. «Die Cloud-Citizen wird wie ein Fremdkörper wirken, räumlich und sozial vom Rest der Stadt getrennt.» Wann das Projekt realisiert wird, steht in den Sternen.

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