ETH-Professor Kay Axhausen untersucht, wie selbstfahrende Autos die Mobilität in Zürich verändern würden. Der «Tages-Anzeiger» berichtet. Fotos: Nabeel Syed on Unsplash

«Rationierung und Bepreisung des Individualverkehrs»

ETH-Professor Kay Axhausen untersucht, wie selbstfahrende Autos die Mobilität in Zürich verändern würden. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

«Autonome Fahrzeuge – seien es Privatautos oder Taxi-Flotten – produzieren Leerkilometer, also Fahrten, bei denen keine Passagiere mitfahren. Das führt dazu, dass insgesamt mehr Autos als heute auf den Strassen unterwegs sein werden», erklärt Kay Axhausen, ETH-Professor für Verkehrsplanung, im Interview mit dem «Tages-Anzeiger». Verhindern könne man das zum Beispiel indem man die Infrastruktur verschlechtere, «damit weniger Autos in die Stadt kommen. Oder man baut den öffentlichen Verkehr weiter aus und macht ihn dadurch attraktiver. In Städten wie Zürich, wo beides schon getan wird, bleibt früher oder später nichts anderes übrig, als über Rationierung und Bepreisung des Individualverkehrs nachzudenken.» Es sei wichtig, diese Entwicklung schon jetzt etwa bei Infrastrukturplanungen mitdenke.

Weitere Meldungen:

– «Basel erhält ein Bergnebelwaldhaus»: Das Tropenhaus im Botanischen Garten der Uni Basel wird durch einen Neubau ersetzt. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– «Eine Autostadt kommt zum Zug»: Genf koppelt sich mit dem nächsten SBB-Fahrplanwechsel an das französische Umland an. Die Realisierung der neuen Bahnverbindung zog sich über 100 Jahre hin. Die «NZZ» berichtet.

– «Heizen mit Öl wird zum Problem»: Fossile Energie ist unter Zürcher Hausbesitzern weiterhin sehr gefragt, schreibt der «Tages-Anzeiger»: «Dennoch fragen sich heute viele: Wie lange darf ich noch mit Öl heizen?»

– Die ETH Zürich gibt sich eine neue Führungsstruktur: Die Zahl der Schulleitungsbereiche wird erhöht. Das sei keine Reaktion auf die jüngsten Probleme. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Das «Grand Hôtel et Centre thermal d’Yverdon» wird saniert und umgebaut: «24heures» stellt das Projekt vor.

– Aare-Fans können das neue Bueberseeli Mitte Juni in Beschlag nehmen. Die Sanierung war aufwendiger als geplant, schreibt der «Bund».

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