Die Wohnüberbauung von Bob Gysin + Partner.

Ohne Stadion keine Wohnsiedlung

Neben der Fussballarena auf dem Hardturm soll ein Komplex mit über 150 Wohnungen entstehen. Gebaut werden kann dieser nur, wenn die Stadtzürcher am 22. September zu beidem Ja sagen.

Neben der Fussballarena auf dem Hardturm soll ein Komplex mit über 150 Wohnungen entstehen. Gebaut werden kann dieser nur, wenn die Stadtzürcher am 22. September zu beidem Ja sagen. Der «Tages-Anzeiger» berichtet. Bei anderen Stadien subventioniere die Mantelnutzung direkt den Fussballbetrieb, wird Stadtrat André Odermatt zitiert: «Unsere Mantelnutzung in Zürich hingegen ist nicht als Cashcow für die Spitzenclubs konzipiert, sondern ein Mehrwert für die Gesellschaft: kostengünstige 2½- bis 6½-Zimmer-Wohnungen, Läden, Doppelkindergärten, Gewerberäume und Ateliers.» Die Wohnungen könnten nur deshalb so günstig erstellt werden, weil die CS das Land derart günstig an die Stadt verkauft habe – mit der Bedingung aber, darauf ein Fussballstadion zu erstellen, erklärt Odermatt im «Tages-Anzeiger».

Weitere Meldungen:


– «Architektonische Entdeckungsreise»: Ein neues Buch befasst sich mit der Planung und der Bautätigkeit in der Berner Gemeinde Köniz seit 1990. Der «Bund» stellt es vor.

– Umständliche Bewilligungsverfahren: Mit der autofreien Innenstadt kommen einige Knacknüsse auf das Basler Gewerbe zu, weiss die «Basler Zeitung».

– «Das Tor der Deutschen zum Ausland»: Der Badische Bahnhof in Basel ist hundert Jahre alt. «Seine Bedeutung nimmt zu», schreibt die «Basler Zeitung».

– Bei der Nutzung erneuerbarer Energien kommt es zu Konflikten mit Interessen der Denkmalpflege. Die Sanierung des Stauwehrs Winznau bei Olten wirft Fragen auf, meint die «NZZ».

– «Kleider – anders gedacht»: Das Museum Bellerive in Zürich zeigt Mode und Textilkunst aus Japan. Die «NZZ» hat die Ausstellung besucht.

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