Doppelstöckig und smart – wie sieht der Veloständer der Zukunft aus? Fotos: Pro Velo Schweiz

«Leerstand im Luxustempel»

Die Velostation am Zürcher Hauptbahnhof steht zu grossen Teilen leer. Trotzdem werden weitere Abstellplätze geplant, schreibt die «NZZ». Ausserdem in der Presse: der Denkmalschutz in Zug.

Vor zwei Jahren wurde am Hauptbahnhof Zürich eine 14 Millionen Franken teure Velostation eingeweiht. Doch die Nachfrage nach den unterirdischen Abstellplätzen ist tief, die Auslastung durch Monats- und Jahresabos bewegt sich um die 55 Prozent. Trotz der schlechten Zahlen plant die Stadt Zürich weitere überdachte Abstellplätze etwa beim Bahnhof Stadelhofen, beim Bahnhof Altstetten und im Velotunnel unter dem Hauptbahnhof, der im Sommer 2024 eröffnet werden soll, sind ebenfalls rund 1120 weitere Plätze für Velos vorgesehen, rechnet die «NZZ» vor. Die Veloständer kommen mit grösster Wahrscheinlichkeit vom Schweizer Marktführer, der Velopa AG, berichtet die «NZZ» im Begleitartikel. 1939 erfand der Gründer, ein niederländischer Schlosser, mit dem «Bögeliständer» einen Designklassiker. Seither entwickelte die Firma doppelstöckige und drehbare Parkstationen und forscht nun an digitalen Lösungen für die Smart City.

Weitere Meldungen:

– Zug lockert den Denkmalschutz, die Aarauer wollen das umkämpfte Fussballstadion mit den Hochhäusern, aber Lugnez keinen Windpark. «SRF» berichtet informiert über die verschiedenen Abstimmungen.

– Mit der Solarenergie muss man nicht warten, bis es kein Erdöl mehr gibt, sagt Professor Christophe Ballif, Leiter des Fotovoltaik-Labors der ETH Lausanne im «Tagblatt».

– Sieben Teams, bestehend aus Architektinnen und Stadtplanern, entwickeln derzeit Ideen zur Gestaltung des neuen Stadtviertels Chamblioux-Bertigny, berichten die «Freiburger Nachrichten».

– Die Stuttgarter Oper soll eine Milliarde Euro kosten, das Museum der Moderne in Berlin eine halbe Milliarde. Sollte das Volk über die Finanzierung von Kultur abstimmen, fragt die «Süddeutsche Zeitung».

 

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