Herzog & de Meuron haben ihren ersten Auftrag im Kanton Zürich abgeschlossen: ein Wohnhaus auf dem Zellweger-Areal in Uster. Fotos: Erica Overmeer

Ein «Monstrum» von Herzog & de Meuron

Herzog & de Meuron haben ihren ersten Auftrag im Kanton Zürich abgeschlossen: ein Wohnhaus auf dem Zellweger-Areal in Uster. «Das Gebäude ist auf den ersten Blick ein Monstrum, dessen Feinheiten entdeckt werden müssen», schreibt der «Tages-Anzeiger».


Herzog & de Meuron haben ihren ersten Auftrag im Kanton Zürich abgeschlossen: ein Wohnhaus auf dem Zellweger-Areal in Uster. «Das Gebäude ist auf den ersten Blick ein Monstrum, dessen Feinheiten entdeckt werden müssen», schreibt der «Tages-Anzeiger». «Etwas von der Schwere verliert der achtstöckige Würfel immerhin dadurch, dass er leicht gedreht in die Landschaft gestellt wurde – und sich etwas vom Boden abhebt», meint die «NZZ». Der Bau passe aber bestens zu den andern hervorragenden Gebäuden, die aus dem Zellweger-Park einen ganz speziellen Ort machten.

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– Die Tessiner Regierung hofft auf eine schnelle Finanzierung des Luganer Trams druch den Bund. Die «NZZ» berichtet.

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Kommentare

Yves Stuber 16.09.2015 15:30
Beide Artikel (NZZ, Tagi) gelesen. Wer hat nun diesen Satz gesagt? «Hier muss sich der Spiesser dem Bau anpassen, nicht umgekehrt» Wenn Binswanger selbst, dann zeigt das doch eine erhebliche Arroganz der Architektur gegenüber dem Nutzer. Und sie verliert mit diesem Ausdruck an intellektuellem Wert. Denn hier spielt die Architektur doch schon sehr ironisch mit den lokalen Gegebenheiten. Falls ja: Hat Binswanger gelacht bei diesem Satz?
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