Hochhausprojekte haben im Ensemble einen Sinn, schreibt die «NZZ», im Bild Letzibach im Altstetten Fotos: Andrea Helbling

«Ein Lob auf die Wolkenkratzer»

Hochhausprojekte haben im Ensemble einen Sinn, schreibt die «NZZ». Ausserdem in der Presse: der Zürcher Richtplan, gemeinnützige Wohnungen in Zürich und Mieterschutzinitiative in Basel.

«Der Begeisterung über hohe Wohn-, Büro- oder Hotelbauten steht vehemente Kritik gegenüber», schreibt die «NZZ» heute. Bei allein stehenden Hochhäusern werde beanstandet, sie seien phallische Symbole der Macht, die in ihrer schnöden Hässlichkeit die Kirchtürme überragten. «Die Argumente der Hochhausgegner werden spätestens dann politisch tragfähig, wenn sich Stadtbildschützer mit Umweltschützern verbünden.» Hochhäuser eröffneten aber die Möglichkeit für attraktive Aussenräume trotz grossen Bauvolumen. «Weniger über einsame Türme, dafür mehr über das Ensemble sollten wir sprechen. Die höchsten unter den Türmen mögen von weit her sichtbar sein – für den Stadtraum werden sie aber erst wirksam, wenn sie in einem Zusammenhang stehen», schliesst der Artikel.

Weitere Meldungen:

– «Soll Zürich wirklich so stark verdichtet werden?»: Der kommunale Siedlungsrichtplan will Raum für 110 000 zusätzliche Einwohner schaffen. Die «NZZ» stellt die «entscheidende» Frage.

– «15 Millionen Franken für 170 gemeinnützige Wohnungen»: Die Stadt Zürich subventioniert zwei Neubauten in Zürich Nord. Er will so die soziale Vielfalt in den neuen Siedlungen fördern, berichtet der «Tages-Anzeiger».

– «Das sagen grosse Investoren»: Ein mögliches Ja zur strengen Basler Mieterschutzinitiative ändert die Marktverhältnisse in Basel. UBS, Baloise und Co. erklären, welche Folgen das Gesetz für die Mieter hätte. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– «Machen wir uns beim Klima etwas vor?»: Rechnet man die in Glasgow gemachten Versprechen aller Länder zusammen, könnte die Erderwärmung auf unter 2 Grad begrenzt bleiben. Doch auf dem Weg dorthin gilt es, noch einige Hürden zu überwinden. Der «Tages-Anzeiger» sagt, welche.

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