In der trinationalen Agglomeration wird sich der IBA-Parc des Carrières ausbreiten.

Ein IBA-Park für die trinationale Basler Agglomeration

Zwischen Basel, St. Louis und Allschwil wird der IBA-Parc des Carrières gebaut. Die Basler Zeitung berichtet. Auch in der Presse: Lausannes moderne Architektur, Zürichs Richtplan und die Rhein-Revitalisierung.

Er ist 60-mal grösser als der Basler Schützenmattpark und soll zum weitläufigen Erholungsraum zwischen Basel, St. Louis und Allschwil werden. Mit dem IBA-Parc des Carrières werden Kiesabbaugebiete und Landwirtschaftswege für die Bevölkerung geöffnet – eine schon ältere Idee, die der Basler Stadtentwickler Andreas Courvoisier als Projekt in die IBA Basel 2020 einbrachte, die es entscheidend unterstützte in der trinationalen, in diesem Fall vor allem binationalen Planung.

Zehn Jahre lang habe das IBA-Büro um die 300 Hektaren gerungen, Grundeigentümer wie die Kibag Kies Basel AG überzeugt und die Behörden an Bord geholt, berichtet die Basler Zeitung heute. Denn gestern wurde bei schönstem Frühlingswetter eine erste Traubeneiche gepflanzt und damit die Umgestaltung des Geländes in Angriff genommen. Bis 2028 sollen Wiesen mit Bäumen, Wald, Naturkorridoren und Spielzonen entstehen, schreibt die BaZ. 700 verschiedene einheimische Gewächse seien vorgesehen. Endlich erhalte Hégenheim zudem für Velofahrende eine direkte Verbindung quer durch den Park nach St-Louis. Den Park sollen künftig über 40’000 Anwohnerinnen und Anwohner in fünf bis zehn Minuten Geh- oder Velo-Distanz erreichen. Die Hauptzugänge müssen allerdings noch geschaffen werden. Hochparterre wird in der Mai-Ausgabe über die Planung des Parks und über die IBA Basel 2020 berichten, die mit einem Schlussbouqet von Anlässen bis Juni definitiv abgeschlossen wird.
 

Weitere Meldungen:

– Die Revitalisierung des Rheins geht weiter. Zu den Plänen,  wie der Fluss in ein offeneres Bett geholt werden soll, konnten sich Behörden und Bevölkerung äussern – überwiegend positiv, schreibt die Südostschweiz Graubünden.

– Der von der Expo 64 übrig gebliebene Pavillon beim Lausanner Stadion Maladière zeigt bis Juli eine Ausstellung über moderne Architektur in Lausanne, schreibt 24 Heures.

– Zürichs Gemeinderat diskutiert demnächst den kommunalen Richtplan. Die NZZ informiert darüber, worum es dabei gehen wird.

– Auch Amseln leiden an einem Virus. Ihr Gesang ist seltener zu hören. Was das mit Frühling und Geschlechterrollen, mit Musik und Klimakrise zu tun hat –  eine Gedankenreise von Wilhelm Schmid in der NZZ.

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