Die Bahn als Gestalterin des Landes

In einem Kommentar zum weiteren Ausbau der Eisenbahn stellt die «NZZ» fest: «Zu lange hatten bei der Realiserung von Eisenbahn-Grossprojekten regionalpolitische Kriterien Priorität.»

In einem Kommentar zum weiteren Ausbau der Eisenbahn stellt die «NZZ» fest: «Zu lange hatten bei der Realiserung von Eisenbahn-Grossprojekten regionalpolitische Kriterien Priorität. (...) Die Zeiten, in denen die Eisenbahn primär Entwicklungsinstrument war, sind vorbei (...). Ihre Rolle ist jene eines Verstärkers. Investiert werden soll in erster Linie dort, wo der Schienenverkehr stark ist.» Die Zeitung hält diesen Paradigmenwechsel für richtig, relativiert gleichzeitig aber auch: «Die Eisenbahn bleibt aber auch Entwicklungsinstrument, weniger bezogen auf die Regionen als vielmehr auf das ganze Land. Dies weil sie, anders als der Strassenverkehr, weiter beschleunigt werden und beschleunigend wirken kann.»

Weitere Meldungen:

– «Urbaner Akzent am künftigen Stadtplatz Schlieren»: Die «NZZ» sieht die Wohn- und Gewerbeüberbauung Parkside als erstes Element der städtischen Gesamterneuerung.

– Die Messe Basel stemmt ihr grösstes Projekt, meldet die «Basler Zeitung». Die erste Hauptetappe für den Messeneubau hat gestern begonnen.

– Alfonso Esposito und Anne-Catherine Javet Architekten haben den Wettbewerb für den Bau eines neuen Gymnaisums in Renens (VD) gewonnen. «24heures» zeigt das Projekt.


– In Vevey soll eine Luftseilbahn den Verkehr reduzieren. «24heures» stellt die Idee vor.

– Wie soll Lugano wachsen? Giorgio Giudici, Bürgermeister von Lugano, nimmt in einem Interview mit dem «Corriere del Ticino» Stellung.

– In europäischen Städten wird der Autoverkehr zu Gunsten des ÖVs und der Fussgänger eingeschränkt, zeigt sich die New York Times überrascht und hat sich in Zürich umgesehen.

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