Mario Botta im Gespräch mit Max Bill in Locarno (1991). Fotos: Università della Svizzera italiana

Die Accademia di Architettura wird 25


Mario Botta gründete vor 25 Jahren die dritte Schweizer Architekturfakultät. Die «NZZ» berichtet. Ausserdem in der Presse: Strom durch überdachte Autobahnen und keine klassischen Hausmeister mehr in Zürich.

Im Jubiläumsjahr 2021 zählt die Accademia di Architettura in Mendrisio über 800 Studierende aus vielen Nationen. Zur Zeit ihrer Gründung sah die jüngste der drei Schweizer Architekturfakultäten allerdings nur deren 350 vor, schreibt die «NZZ» heute zum 25-Jahre-Jubiläum der Schule. Es sei schwierig gewesen, in der Südschweiz erstmals eine Architekturschule zu konstituieren, doch er gelang. Denn von 1991 an hatte der Tessiner Architekt Mario Botta alles daran gesetzt, um jungen Leuten Zugang zu einer bis dato in ihrem Heimatkanton nicht möglichen Universitätsausbildung zu verschaffen, erzählt die Zeitung. Es half auch, dass die Tessiner neben Botta auch Luigi Snozzi, Flora Ruchat-Roncati, Aurelio Galfetti und weitere bekannten Architekten beheimateten. 1996 dann nahm die neue Architekturfakultät in Mendrisio, angegliedert an die Università della Svizzera Italiana (USI), unter dem Direktor Aurelio Galfetti den Lehrbetrieb auf.

Weitere Meldungen:

– «Überdachte Autobahnen könnten in Zukunft grünen Strom liefern»: Ein Westschweizer Unternehmen will Strassenabschnitte quer durch die Schweiz mit Solar- und Windkraftanlagen versehen, schreibt die «NZZ» heute.

–  «Der klassische Hausmeister hat ausgedient»: Die Stadt Zürich organisiert den Unterhalt ihrer Liegenschaften neu. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Promenade beim Hafen Enge: Die Stadt baut zwischen Hafen Enge und Mythenquai für fast 15 Millionen Franken eine neue Grünanlage. «Zwei Drittel der Kosten übernehmen Privatfirmen», schreibt der «Tages-Anzeiger» heute.

– «Das sind die Pläne für die Neue Kuppel in Basel»: Die Basler Clubszene ist bald um einen Treffpunkt reicher, schreibt die «Basler Zeitung». 2023 soll das Lokal im Nachtigallenwäldeli samt Bandräumen eröffnet werden.

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