Der Bärenpark in Bern: Laut dem «Bund» finanziell ein «Fass ohne Boden». Fotos: Хрюша via Wikimedia

Bärenpark-Debakel

Die Kostenexplosion beim Projekt Bärenpark wird kein Fall für die Justiz, meldet der «Bund». «Die Berner Stadtbauten schliessen mit den Planern einen Vergleich ab und verzichten auf ein zivilrechtliches Verfahren gegen die Geologen.»

Die Kostenexplosion beim Projekt Bärenpark wird kein Fall für die Justiz, meldet der «Bund». «Die Berner Stadtbauten schliessen mit den Planern einen Vergleich ab und verzichten auf ein zivilrechtliches Verfahren gegen die Geologen.» Der Bärenpark war laut der Zeitung finanziell «ein Fass ohne Boden». Die Kosten stiegen von ursprünglich 9,7 Millionen auf 21.3 Millionen Franken. Zwischen der Planergemeinschaft, bestehend aus Klötzli Friedli Landschaftsarchitekten und der WAM Planer und Ingenieure AG, und der Stadt kam es nun zu einem Vergleich. Die Planer verzichten auf «grundsätzlich unbestrittene Honorarforderungen» im Umfang von 450'000 Franken. «Die Berner Stadtbauten ihrerseits treten ihre Schadenersatzforderungen gegenüber den Geologen vollumfänglich an die Planergemeinschaft ab», so der «Bund». Der Verzicht auf die Honorarforderung gemäss Vergleich erfolge ohne Anerkennung einer Schuld, erklärt Planer Hans Klötzli: «Wir haben aus unserer Sicht keine Fehler gemacht und wollten die Sache endlich ad acta legen.»

Weitere Meldungen:


– Bern will das Areal der Kehrichtverbrennungsanlage kaufen und im Baurecht an künftige Investoren abgeben, berichtet der «Bund». Die Hälfte der Wohnfläche am Warmbächliweg wird sie an gemeinnützige Wohnbauträger abgeben.

– Weitere Rekurs gegen Uto Kulm, titelt die «NZZ». Der Verein «Pro Üetliberg» reicht zusammen mit dem Heimatschutz und dem SAC Einspruch ein gegen den neuen Gestaltungsplan für den Gipfel des Uetlibergs.

– Die «NZZ» berichtet über den Neubau für das Niederländische Filminstitut in Amsterdam. Entworfen haben das extravagante Haus die Wiener Architekten Delugan & Meissl.

– In wenigen Tagen verstummen die Webmaschinen der Seidenweberei Weisbrod-Zürrer in Hausen am Albis. Sabine und Oliver Weisbrod sprechen im Porträt des «Tages-Anzeiger» aber nicht vom Ende, sondern von einem Neuanfang.

– Die Betreiber des Restaurants Kiosk beim Hafen Riesbach in Zürich haben das Interieur neu gestaltet. «Das ärgert die Architekten, sie verlangen eine Stellungnahme der Stadt», meldet der «Tages-Anzeiger».

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