Katrin Gügler, Direktorin, Amt für Städtebau

Kommunaler Richtplan Zürich

Bis 2040 werden etwa hunderttausend mehr Menschen in der Stadt Zürich wohnen als heute. Dazu muss die Stadt dichter werden. Der kommunale Richtplan definiert nun, wo dies geschehen wird.

Erstmalig wurde für Zürich ein Kommunaler Richtplan für Siedlung, Landschaft, öffentliche Bauten und Anlagen ausgearbeitet. Mit ihm einher geht die Revision des kommunalen Richtplans Verkehr. Das übergreifende Konzept liefert die Grundlage für eine Stadtentwicklung, die auf ein Bevölkerungswachstum von bis zu 25% reagieren kann. Das grösste Potential für zusätzliche Wohn- und Arbeitsplätze liegt im Westen im Gebiet Altstetten sowie im Norden der Stadt, dort sind bauliche Verdichtungen möglich, die über die definierten Reserven der BZO 2016 hinaus gehen. Im Video gibt Katrin Gügler, Direktorin des Amts für Städtebau, Auskunft über die Wichtigsten Änderungen, die mit dem kommunalen Richtplan einhergehen. Die Planungswerkzeuge liegen noch bis zum 22. November 2018 im Amtshaus IV und im Amthaus V zur öffentlichen Mitwirkung aus.

Kommentare

Zweifler 26.09.2018 16:00
... wieso gilt ein Staat nur dann als wirtschaftlich gesund, wenn er ein BIP Wachstum von 2% ausweisen kann? Wieso muss um dieses ständige Wachstum zu gewährleisten die Bevölkerungszahl ständig zunehmen? Wieso muss Zürich (oder auch andere Schweizer Städte und Landschaften) so viele neue Bewohner aufnehmen? Wieso glauben wir, dass wir die Lebensqualität - zumindest so wie wir sie kennen und definieren - auch in dieser grösseren verdichteten Stadt aufrechterhalten können? Aber vielleicht sind solche Gedanken nur altbacken und spiessig und nicht Ausdruck davon, dass man ja - auch mit Blick in die Welt um uns herum - auch einmal zufrieden sein könnte mit dem Status Quo...
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