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Was kreative Arbeit ist

Depot Basel untersucht, wie Kreative heute arbeiten. Die Klage vom kreativen Prekariat ist neueren Datums, doch die Strukturen der Selbstausbeutung sind so alt wie das Versprechen, in der kreativen Arbeit sich selbst zu finden.

Depot Basel untersucht einen Monat lang, wie Kreative heute arbeiten. Die Klage vom kreativen Prekariat ist neueren Datums, doch die Strukturen der Selbstausbeutung sind so alt wie das Versprechen, in der kreativen Arbeit sich selbst zu finden. Depot Basel geht in verschiedenen Events der Sache nach. Und arbeitet dabei mit sieben Mitgliedern des Fictional Collective zusammen, die 2014 den Master in Social Design an der Design Academy Eindhoven abgeschlossen haben. Ausstellung und Veranstaltungen regen in vier Kapiteln an, sich mit folgenden Themen auseinanderzusetzen: mit «Kollektiv als Methode», «Muster der Unsicherheit: kulturelle Produktion als Arbeitsprozess», «Unsere Rollen und Regeln neu definieren» sowie mit «Re-Adaptation des Konzepts des ökonomischen Tausches». Weil das nicht ohne Arbeit geht, bringt man am besten viel Zeit mit, um die Denkangebote nutzen zu können.

Wer online die Sache mitverfolgen will, kann das auch tun: für einmal bietet die Ausstellung im Depot vor allem die Basis für die zugleich online geführte Auseinandersetzung. Zum Beispiel diesen Samstag ab 19 Uhr in der offenen Diskussion am riesigen Tisch zum Thema «Kollektiv als Methode». Es debattieren unter anderen Johannes Bruder (FHNW), Sasha Cisar (ETH), Robert Lzicar (HKB) und einige andere Experte mit den Anwesenden.

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