‹Sun and Sea› vermischt Oper, Installation und Performance. Fotos: ZTS / Kira Barlach

Gesänge im Sand

‹Sun and Sea› vermischt Installation und Performance. Das Zürcher Theater-Spektakel führte das Werk erstmals in der Schweiz auf, als Kommentar zu unserer prekären Lage. Nicht erst, aber besonders seit Corona.

Nach diesem Sommer, der unbeschwertes Strandleben selbst für diejenigen unerreichbar machte, die trotz allem ans Meer reisten, wirkte die Indoor-Strandoper ‹Sun and Sea› noch viel heftiger. Wie ein Brennglas machte sie deutlich, was in unserem Verhältnis zur Natur schiefläuft. Das Zürcher Theater-Spektakel trotzte dem Virus und führte das Werk erstmals in der Schweiz auf, als Kommentar zur prekären Lage, in der wir uns befinden. Nicht erst, aber besonders seit Corona. Die litauischen Autorinnen Rugilė Barzdžiukaitė, Vaiva Grainytė und Lina Lapelytė holten mit ‹Sun and Sea (Marina)› letztes Jahr den Goldenen Löwen an der Biennale in Venedig. Wer die Mischung aus Installation und musikalischer Performance sehen wollte, musste sich durch die Gässchen des Arsenale fragen, bis zu einem alten Lagerschuppen der Marine. Die Wiederaufnahme in Zürich bot mit der Werft ein ähnliches Setting: Von einer umlaufenden Galerie fällt der Blick des Publikums auf eine Strandszene; es nimmt die Perspektiv...
Gesänge im Sand

‹Sun and Sea› vermischt Installation und Performance. Das Zürcher Theater-Spektakel führte das Werk erstmals in der Schweiz auf, als Kommentar zu unserer prekären Lage. Nicht erst, aber besonders seit Corona.

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