Zilla Leutenegger; «Piano soleggiato», 2018. Courtesy of the artist & Galerie Peter Kilchmann, Zürich; ProLitteris, Zurich Fotos: Ralph Feiner

Das Dorf und die Kunst: Arte Castasegna

Im Bergeller Dorf Castasegna ist Kunst zu Gast, die auf soziale, geschichtliche und politische Strukturen des Dorflebens verweist.

Leise Töne erklingen aus der Pergola der Villa Garbald. Das feine Klimpern führt zu einem alten Klavier, das scheinbar von alleine spielt. Die Toninstallation «Piano soleggiato» von Zilla Leutenegger ist eines der Werke des Ausstellungsprojekts Arte Castasegna, das bis zum 21. Oktober zu sehen ist. Castasegna, das Bündner Dorf an der Grenze zu Italien, mag unter Bergell-Fans weniger bekannt sein als Soglio, steht aber diesem in keiner Weise nach. Im Gegenteil: Nebst der Villa Garbald, die das Zöllnerehepaar Agostino und Johanna Garbald 1862 bei Gottfried Semper in Auftrag gaben und die heute von der ETH Zürich zusammen mit einem Anbau von Miller & Maranta als Denklabor genutzt wird, gibt es im Dorf auch Bauten von Bruno Giacometti. Einer davon ist der alte Zollpavillon von 1959. Sonst leer und nicht mehr in Gebrauch, ist er derzeit Schauplatz einer Installation und Performance des Bergeller Künstlers Piero del Bondio. Ebenso wurde für Arte Castasegna der alte Usego-Laden zu neuem Leben erweckt. S...
Das Dorf und die Kunst: Arte Castasegna

Im Bergeller Dorf Castasegna ist Kunst zu Gast, die auf soziale, geschichtliche und politische Strukturen des Dorflebens verweist.

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