Hatten BHSF-Architekten vorab noch auf Lukas Podolski als ihren Spieler für die Ewigkeit gesetzt, revidieren sie ihr Urteil rückwirkend zugungsten Manuel Neuers. Fotos: Randy Tischler

«Als Mannschaft sind wir ein super Team»

Die WM 2014 in Brasilien ist entschieden, der Weltmeister gestern in Berlin angekommen und damit ist auch Hochparterres Fussball-Toto zu Ende. Mit 149 Punkten unter dem Pseudonym «doktorpepper» gewinnt Oliver Schäfer das Spiel. Den zweiten Platz belegt Tim Seidel für die BHSF-Architekten, dicht gefolgt von Betram Ernst, einer der drei Partner vom Zürcher Büro Ernst Niklaus Fausch.

Die WM 2014 in Brasilien ist entschieden, der Weltmeister gestern in Berlin angekommen und damit ist auch Hochparterres Fussball-Toto zu Ende. Mit 149 Punkten unter dem Pseudonym «doktorpepper» gewinnt Oliver Schäfer das Spiel – ein Architektur und Design interessierter Heilerziehungspfleger aus Stuttgart, der sich beruflich bedingt für anthroposophische Architektur erwärmen lässt: «Meine Tipp-Strategie war, nicht gross nachzudenken, sondern aus dem Bauch heraus zu tippen.» Das ist aufgegangen, er gewinnt Ruhm, Ehre und ein Hochparterre-Abonnement für ein Jahr. Den zweiten Platz belegt der Zürcher Tim Seidel mit 147 Punkten. Er habe als «PR-Beauftragter in Fussballfragen» seine Büro BHSF vertreten. «Ich habe den Rückhalt der Kollegen in jeder Sekunde gespürt – sonst wäre ein so hervorragendes Resultat gar nicht möglich gewesen. Oder um es mit Thomas Müller zu sagen: <Als Mannschaft sind wir ein super Team.>», so Tim Seidel. Hatten BHSF-Architekten vorab noch auf Lukas Podolski als ihren Spieler für die Ewigkeit gesetzt (siehe HP 6-7/14), revidieren sie ihr Urteil rückwirkend, um eine Bresche für die Position des Torwarts schlagen, die bei solchen Ehrungen immer viel zu kurz komme: «Manuel Neuer ist ein Goalie, der so gut kicken kann, dass er bei den meisten anderen Teilnehmern dieser WM einen Stammplatz im Mittelfeld gehabt hätte», sagt Tim Seidel. Den dritten Platz geht an Betram Ernst, einer der drei Partner von Ernst Niklaus Fausch Architekten, der unter dem Pseudonym Und dann «martreb» 139 Punkte ertippte. «Meine Strategie basierte auf einer vierjährigen Spielanalyse mit Datenbank aller Tore und Spieler», scherzt er. In Echt tippte er weit im Voraus, ohne seine Vermutungen nachher nochmals anzupassen. Sein Gefühl habe ihn auch mal getrogen: «Peinlicherweise sah ich Spanien als Weltmeister und Deutschland war für mich der ideale Kandidat für Platz Drei», sagt er. Hochparterres Top drei sind Wettbewerbe-Redaktor Ivo Bösch mit 122 Punkten auf Rang 24, Designredaktorin Lilia Glanzmann mit 111 Punkten auf Rang 49, dicht gefolgt von Online-Redaktor Urs Honegger auf Rang 52 mit 107 Punkten. Wer sich nochmals die gesamte Rangliste inklusive Statistiken ansehen möchte, kann das hier tun.

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