Die beiden Gewinnerplakate entstanden ursprünglich für die Luzerner Werkbeiträge 2010.

Peng Peng

In Zagreb wird anlässlich der Grafikdesign-Triennale Zgraf 11 jeweils der «Grand Prix» verliehen. Nach Stefan Sagmeister und Niklaus Troxler geht der Preis dieses Jahr an das junge Luzerner Atelier Peng Peng und die Illustratorin Gelinda Paganini.

Die Zgraf 11 ist eine internationale Ausstellung für Grafikdesign und visuelle Kommunikation, die alle drei Jahre im Zagreber Pavillon Meštrović stattfindet. Der «Grand Prix» ist die höchste Auszeichnung des Festivals. Stefan Sagmeister gewann ihn vor sechs Jahren, letztes Mal ging der Preis an Niklaus Troxler. In diese namhafte Reihe fügt sich nun das junge Luzerner Atelier Peng Peng. Die beiden Grafikdesigner Klaus Fromherz und Martin Geel arbeiteten für die Gewinnerplakate mit der Illustratorin und Webdesignerin Gelinda Paganini zusammen. Sie überzeugten mit ihrer Gestaltung zweier Weltformat-Plakate für die Luzerner Werkbeiträge 2010. Die Jury berichtet: «Wir würdigen den eigenständigen Ausdruck der Plakate, der kompositorisch und inhaltlich stark und komplex ist und gleichzeitig nichts an Frische einbüsst.» Die grafische Erscheinung der Werkbeiträge verändert sich alle drei Jahre mit jeweils neuen Gestaltern. Dazu Klaus Fromherz: «Nach der ästhetischen Präzision der letzten Jahre wollten wir den Fokus wieder vom vollendeten Produkt weglenken und den kreativen Prozess in den Mittelpunkt stellen.» Mit Erfolg: Peng Peng und Gelinda Paganini werden an der kommenden Triennale in Zagreb mit einer Einzelausstellung vertreten sein.

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