Preisgekrönt: Schalen aus der Serie Müstair von Barbara Amstutz Fotos: zVg

Intelligente Hände

Zusammen mit dem Kurszentrum Ballenberg vergibt die Fondation Jumelles alle zwei Jahre den Prix Jumelles. Der Preis will uns darauf aufmerksam machen, was heute im Schweizer Handwerk möglich ist.

Zusammen mit dem Kurszentrum Ballenberg vergibt die Fondation Jumelles alle zwei Jahre den Prix Jumelles. Der Preis will uns darauf aufmerksam machen, was heute im Schweizer Handwerk möglich ist. Mit der Kategorie «L’intelligence de la main» werden Handwerker und Gestalterinnen ausgezeichnet, die traditionelle Materialien exzellent und intelligent verarbeiten. Die Silberschmiedin Barbara Amstutz erhielt ihn für ihre Schalen «Müstair», die von Kirchengewölben inspiriert sind. Fünf der Schalen Müstair sind zusammen mit allen nominierten Arbeiten bis zum 31. Oktober 2014 im Gutshof von Novazzano im Freilichtmuseum Ballenberg ausgestellt. Die Ausstellung wird unterstützt von Pro Helvetia.

In der zweiten Preiskategorie, «le transfert du savoir-faire», wird die Fachzeitschrift Werkspuren prämiert. Die Zeitschrift sei seit Jahrzehnten ein wichtiger und vielfältiger Impuls- und Ratgeber für den praxisorientierten Unterricht von Werklehrerinnen und Werklehrer. Beide Kategorien werden mit je CHF 10'000 Preisgeld honoriert.

Ausserdem erhielt Möbelschreiner Heinz Baumann einen mit CHF 5'000 dotierten Anerkennugnspreis und die Glasbläserin Valérie de Roquemaurel einen Prix d'encouragement und CHF 2'000.

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