Unter den Gewinnerprojekten ist Violetta Pfaehlers Entwurf ‹Modulor Ulmer Hocker›.

Ikonen interpretieren

Eine junge Generation von Gestalterinnen und Gestaltern wagt sich an Max Bills bekanntesten Entwurf. Eine Auswahl der Neuinterpretationen ist noch kurze Zeit bei Wohnbedarf zu sehen.

Der Umgang mit Designikonen ist schwierig. Ihre Unantastbarkeit hat gerade für Designschaffende etwas Abweisendes. Wie sollen sich erst angehende Designer und Designerinnen diesen Stücken nähern? Ist die Auseinandersetzung damit überhaupt sinnvoll? Erlaubt dieses «schwere» Erbe genügend Gestaltungsspielraum? Doch wer weiss, vielleicht kann gerade der kritische Blick auf ältere Designikonen durch eine junge Generation revitalisierend auf den Entwurf und seine Rezeption wirken. Der ‹Ulmer Hocker› ist Max Bills bekanntester Entwurf und kann durchaus als Ikone des neuen Wohnens bezeichnet werden. Die radikale Einfachheit des multifunktionalen Möbelstücks, das der Architekt, Designer, Grafiker und Künstler 1954 entwarf, lässt trotz seiner «Abgeschlossenheit» viele Interpretationen zu. Ein Grund mehr, auch ganz junge Gestalterinnen an das Stück heranzuführen, fand Stephan Primus, Dozent an der Schule für Gestaltung Basel. Anlässlich des 90. Firmenjubiläums von Wohnbedarf entstand ...
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Eine junge Generation von Gestalterinnen und Gestaltern wagt sich an Max Bills bekanntesten Entwurf. Eine Auswahl der Neuinterpretationen ist noch kurze Zeit bei Wohnbedarf zu sehen.

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