Studie Biel/Bienne. Analysen Winter 87/88, Lehrstuhl Dozent Arthur Rüegg, ETHZ, Abteilung für Architektur.

Weisch no denn?

Loderer hat die «Studie Biel/Bienne» gelesen, die der ETH-Architekturprofessor Arthur Rüegg Ende der 1980er-Jahre publiziert hat. Vier Stichworte leiteten die Studenten: Typus, Modell, Typologie, Morphologie.

Da lag doch der Quer-A4-Band da: «Studie Biel/Bienne, Lehrstuhl Dozent Arthur Rüegg, Winter 87/88». Das braune Packpapier des Umschlags heimelete mich an. Da hab ich den Band dem toz abgeläschelet. Der wichtigste Satz steht schon auf der ersten Seite: «In didaktischer Hinsicht sind solche «Analysenphasen» nicht unproblematisch, indem beim Umsetzen ins eigene Projekt meist ein Bruch entsteht.» Ja, da war ich plötzlich wieder der Beobachter, der die Rossischüler am Werk sieht. Was haben die uns tiefe und gewichtige Analysen vorgeführt, wie haben sie die Geschichte als Zeugen einvernommen, wie klug sie alles mit dem Vokabular des Meisters begründeten, ich war beeindruckt. Wo allerdings in den Entwürfen der Erleuchteten all diese Analyse wirksam wurde, das hat mir nie eingeleuchtet. Zuerst macht der Student eine tiefschürfende Analyse, dann einen schematischen Entwurf aus Rossis Selbstbedienungsladen. Die Analyse verpufft, die Willkür tut so, als wäre sie Notwendigkeit. Ja, Rüegg hatte das z...
Weisch no denn?

Loderer hat die «Studie Biel/Bienne» gelesen, die der ETH-Architekturprofessor Arthur Rüegg Ende der 1980er-Jahre publiziert hat. Vier Stichworte leiteten die Studenten: Typus, Modell, Typologie, Morphologie.

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