Zwei Mongolen begutachten ein Modell auf dem Schweizer Messeauftritt. Fotos: www.ingenious-switzerland.com

Schweizer Architektur für die Mongolei

Ingenious switzerland reiste mit dem SIA und sieben Planungsbüros in die Mongolei. An der Bau- & Immobilienmesse Barilga Expo zeigte sie Schweizer Architektur- und Ingenieurknowhow.

Die Schweiz ist klein. Wer viel entwerfen, planen und bauen will, drängt darum ins Ausland. Am besten in Märkte, die von Schweizer Architektur noch nicht viel gehört haben – wie etwa die Mongolei. Im zweitgrössten Binnenstaat der Welt will die Exportplattform ingenious switzerland Schweizer Architektinnen und Ingenieuren helfen, Fuss zu fassen. Zusammen mit dem Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein SIA und sieben Planungsbüros reiste sie darum an die Bau- und Immobilienmesse Barilga Expo 2011. Die weite Reist hat sich gelohnt: Der Schweizer Auftritt gewann das Zertifikat für die beste Präsenz. Daneben bringen die Büros viele Anfragen und erste Aufträge zurück in die Schweiz – von der Energieberatung über eine städtebauliche Planung bis zur Aufstockung eines Hochhauses. Einiges weiter ist der Export Schweizer Architektur in der Inneren Mongolei. Hinter der chinesischen Grenze fasst die eidgenössische Baukunst bald Fuss im Wüstensand: Beim Villenprojekt «Ordos 100» von Ai Wei Wei stammen 17 Projekte von Büros aus dem kleinen europäischen Bergenland.

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