Rekordjahr für die Baubranche

Noch nie wurde hierzulande so viel gebaut, 2013 kratzt der Umsatz erstmals an der 20-Milliarden-Grenze. Interessant: Die Baumeister sehen trotzdem keine Blase.

Die Baubranche im Hoch: Die nominellen Umsätze im Bauhauptgewerbe betrugen rund 19.9 Milliarden Franken, 4.9 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist der höchste Stand aller Zeiten, wie der Baumeisterverband heute mitteilt. Auch die Auftragseingänge sind weiterhin solide: Sie erreichten 19.2 Milliarden Franken, 1.7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wachstumstreiber war dabei erneut der Wohnungsbau, der von den tiefen Zinsen, steigenden Einkommen und dem Bevölkerungswachstum profitierte. Das Bauvolumen stieg in diesem Segment um 3.2 Prozent, die Auftragseingänge gar um 8.1 Prozent. Für 2014 sind die Aussichten durchzogen: «Rückläufige Baubewilligungen sowie die Auswirkungen des Zweitwohnungsartikels, werden langsam spürbar. Der nach wie vor hohe Auftragsbestand der Baufirmen verhindert aber einen substanziellen Rückgang der Bautätigkeit.» Prognose der Baumeister: Das Volumen dürfte 2014 ein ähnliches Niveau erreichen wie 2013. Detaillierte Auswertungen finden sich hier

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