Der Basel Pavillon bei der Eröffnung. Er wurde in Spanien erdacht und ist aus Re-use-Material. (Foto: Pati Grabowicz)

OpenArchitektur­HouseWoche Basel

Das Fieber ist vorbei. Letzte Woche drehte sich in Basel alles um Architektur: Führungen, Ausstellungen, Besichtigungen. Man diskutierte, radelte, hörte zu und das alles bei schönstem Sonnenschein. Ein Resümee.

Architekturhauptstadt Basel, jaja. Seit wann gibt es eigentlich dieses Prädikat? Seit den späten 80er-Jahren? Als HdeM und Diener durchstarteten, das Architekturmuseum im Domus Haus funkelte, bei Vitra ennet der Grenze ein Pritzkerpreisträger nach dem anderen seine Bauten fallen liess (auch zwei Pritzkerpreisträgerinnen) und Werner Blaser eben jene Stars zu Vorträgen nach Basel lockte, wo ein internationales Art-Publikum lauschte? Letzte Woche jedenfalls wurde es gerne wieder bemüht, das Prädikat, schliesslich muss bei einem frisch lancierten Architekturfestival mit internationalem Anspruch die Werbetrommel dröhnen. Doch dies die erste Überraschung: Die erste Architekturwoche in Basel war keine der grossen Namen ­– auch wenn die initiierende Stiftung Architektur Dialoge aus Werner Blasers Aktivitäten hervorgegangen und von seinem Sohn Christian W. (für Werner?) Blaser fortgeführt wird. Statt um Namen ging es um Orte, Ideen, Planungen. Und Geschichten. Deshalb heisst die Architekturwoche auch nicht Biennale, obwohl sie alle zwei Jahre stattfinden soll. Man will nicht nur die Nerds ansprechen (die auch), sondern ein breiteres Publikum. ###Media_6### ###Media_2### Drei «Foren» Das hatte es allerdings zunächst schwer. Wer sich vom überbordenden Programm nicht hatte schrecken lassen, der erkannte nach konzentriertem Studium: Drei Orte standen im Fokus, drei Areale rund um die Kernstadt, auf denen baulich die Post abgeht. Da wäre erstens im Süden das Dreispitz, von dem man schon einiges kennt, weil dort schon einiges gebaut wurde. Vom westlichen Bachgraben-Areal, blöd als «Baselink» vermarktet, wissen auch nicht alle Baslerinnen was, wer, wo. Das Klybeck im Norden ist nicht nur wegen dem «Y» sehr baslerisch, sondern auch wegen Hafen und Chemie, deren Hallen und Areale auf eine neue Zukunft warten. An diesen drei Schwerpunkten, «Foren» genannt, gab es Führungen, Au...
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Das Fieber ist vorbei. Letzte Woche drehte sich in Basel alles um Architektur: Führungen, Ausstellungen, Besichtigungen. Man diskutierte, radelte, hörte zu und das alles bei schönstem Sonnenschein. Ein Resümee.

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