Studio Mumbai im Sitterwerk

Indische Architektur und Handwerkskunst

Türgriffe, hergestellt nach alter indischer Handwerkstradition, liegen zwischen Bücher- gestellen und den Schubladen des Materialarchivs im Sitterwerk in St.Gallen. Aber auch gestemmte Täfer, Leisten und alles nötige Werkzeug. Die Auslegeordnung stammt vom Studio Mumbai.

Türgriffe, hergestellt nach alter indischer Handwerkstradition, liegen zwischen Büchergestellen und den Schubladen des Materialarchivs im Sitterwerk in St.Gallen. Aber auch gestemmte Täfer, Leisten und alles nötige Werkzeug. Die Auslegeordnung stammt vom Studio Mumbai und hat an der letztjährigen Architekturbiennale in Venedig für Furore gesorgt. Das indische Architekten- und Handwerker-Kollektiv hatte eine ganze Werkstatt mitgebracht, von Materialproben über Skizzenblöcke bis zu Mock-Ups. Nun ist diese «Bauhütte» – in zwei Teile aufgeteilt – im Sitterwerk in St.Gallen und ab 28. Juni auch im Vorarlberger Architektur Institut in Dornbirn (vai) zu sehen. Während im Werkstoffarchiv im Sitterwerk vor allem Materialien gezeigt werden, stellt das vai die «Methode Mumbai» vor. Dort werden Vorgehensweise und die dazu gehörenden Skizzenbücher gezeigt. Begleitet werden die Ausstellungen von verschiedenen Veranstaltungen: Vom 11.–15. Juli ist Studio-Mumbai-Gründer Bijoy Jain eine Woche in der Schweiz und leitet in Kooperation mit der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) einen Workshop.
Studio Mumbai im Werkstoffarchiv Sitterwerk, St. Gallen, bis 28.8.2011. Im Vorarlberger Architektur Institut, Dornbirn, 29.6.–1.10.11. Vernissage 28. Juni, 19 Uhr.

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