Der Burgfeldenpark in Basel thematisiert, was früher am Stadtrand und heute mittendrin liegt: Schrebergärten, Kehrichtverbrennung, «Psychi» und Bürgerspital. Fotos: Henry Balaszeskul

Vorstadtlehrpfad

Der goldene Hase geht an den Burgfeldenpark von Bryum in Basel. Der Park, der ein Spazierweg ist, macht schweizerisch-französische Stadtlandschaft sichtbar.

Der Burgfeldenpark ist zuerst einmal ein – ziemlich vollmundiges – Versprechen: Er verspricht einen Park, ist aber ein fünf Kilometer langer Spazierweg. Er definiert einen weitläufigen Denk- und Freiraum für Bewohnerinnen, Arbeitnehmer, Besucherinnen, Patienten, Velofahrerinnen oder Hotelgäste. Die wohlkalkulierte Begriffsangeberei der Landschaftsarchitekten steckt ein 56 Hektar grosses Gebiet im schweizerisch-französischen Grenzgebiet ab und ist auch ein Hinweis auf den Denkmassstab von Bryum: Das Basler «Büro für urbane Interventionen und Landschaftsarchitektur» hat den Burgfeldenpark aus einer gesamtstädtischen und länderüberreifenden Idee heraus gedacht und entworfen. Und indem die Landschaftsarchitekten nicht das Bauen in den Vordergrund stellen, sondern das Bestehende vernetzen, erlebbar und neu sichtbar machen, gelingt es ihnen, früh Freiräume zu thematisieren, die im Rahmen der Verdichtung der letzten Flächen an den Rändern von Basel und Frankreich unter Druck kommen werden. Ein Ru...
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Der goldene Hase geht an den Burgfeldenpark von Bryum in Basel. Der Park, der ein Spazierweg ist, macht schweizerisch-französische Stadtlandschaft sichtbar.

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