Ein Gassenplatz ist das Herz der Siedlung Maiengasse in Basel mit einem Kindergarten in der Mitte und Veranden vor den Maisonette-Wohnungen. Fotos: Kuster Frey

Singende Hölzer

Der bronzene Hase geht an einen Wohnhof in Basel von Esch Sintzel. Und an seine Holzbalkendecke. Eine Geschichte über Zerstörung und Zimmermannskunst.

Es war einmal eine Stadt namens Basel. ‹Klai› und ‹gross› lag ihre Altstadt beidseits des Rheins, rundherum schmiegten sich die Vorstädte. Um das Jahr 1860 beschlossen die Stadtväter, die alten Umfassungsmauern zu schleifen. Sie legten Ringe und Ausfallstrassen an, bebauten die Blockränder mit Bürgerhäusern, und dahinter nistete sich das Gewerbe ein. Im Blockrand, um den es hier geht, dienten ein paar Holzschuppen lange als städtischer Werkhof. Dann folgte eine Zwischennutzung mit Brockenhaus, Metallwerkstatt und Oldtimergarage. ###Media_2### Doch das lebendige Soziotop lag gleich neben der Universität und dem spriessenden Life Science Campus. Längst lechzte Basel nach Wohnungen, und die Bauordnung erlaubte im Hinterhof mit vier Geschossen weit mehr Baumasse. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Einwohnergemeinde einen offenen Wettbewerb veranstaltete, um die Schuppen für neuen Wohnraum abzureissen. Wie sagte noch Luigi Snozzi: «Jeder Eingriff bedingt eine Zerstörung, zerstöre mit V...
Singende Hölzer

Der bronzene Hase geht an einen Wohnhof in Basel von Esch Sintzel. Und an seine Holzbalkendecke. Eine Geschichte über Zerstörung und Zimmermannskunst.

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