Innenraum

Schulhausbau kompakt

Das Team von spaceshop Architekten aus Biel gewinnt den Wettbewerb für die Erweiterung der Volksschule Pestalozzi in Bern. Den vorgeschlagenen Neubau beschreibt die Jury als «einfach, rechteckig, kompakt».

Auf einer schmalen Parzelle gegenüber der Schulanlage Pestalozzi aus den 1910er Jahren  soll ein Erweiterungsbau für sechs Basisstufenklassen mit Aussenraum entstehen. Gesucht waren laut Wettbewerbsprogramm «Vorschläge für einen Schulneubau, der unter Berücksichtigung der städtebaulichen Verträglichkeit die Bedürfnisse aus den Bereichen der Nachhaltigkeit erfüllt.» Diese Anforderungen konnte das Team von spaceshop Architekten offenbar am besten erfüllen. Den vorgeschlagenen Neubau beschreibt die Jury als «einfach, rechteckig, kompakt, viergeschossig». Die einfache Gebäudetypologie erlaube eine klare städtebauliche Setzung, schaffe  gut proportionierte, flexibel nutzbare und gebrauchstaugliche Räume und erfülle die Ziele nach Minergie-P-Eco auf eine selbstverständliche Art. Aber genügt das? Kommentar folgt.

Erweiterung Volksschule Pestalozzi
Projektwettbewerb für Generalplanerteams im offenen Verfahren für Hochbau Stadt Bern
Fachjury: Thomas Pfluger, Jeanette Beck, Hanspeter Bürgi, Anna Jessen, Rita Mettler
– 1. Rang: spaceshop Architekten, Biel
– 2. Rang: Bienert Kintat Architekten und Bernoulli Traut Architekten, Zürich
– 3. Rang: ern + heinzl Architekten, Solothurn
– 4. Rang: Ernst Gerber Architekten + Planer, Bern
– 5. Rang: wbarchitekten, Bern

Ausstellung: 30. Mai – 10. Juni 2015, Güterstrasse 8, 3008 Bern, 1. Obergeschoss.
Mo–Fr 17–19 Uhr, Sa 10–12 Uhr.

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