Das Icon-Hotelprojekt von Rüssli Architekten ist das Herzstück des neuen Resorts. Fotos: Rüssli Architekten

Antwort auf den knurrenden WWF: Bürgenstock-Investoren bekennen sich zur Natur

Der WWF kritisiert am Montag die Investoren auf dem Bürgenstock. Heute Mittwoch antwortet die Bürgenstock Hotels AG. Es geht um Wald.

Am Montag kritisierte der WWF Unterwalden in einer Medienmitteilung, dass auf dem Bürgenstock trotz früheren Zusagen die Waldflächen weichen müssen und die Waldabstände reduziert werden sollen. Er reagierte damit auf das Gesuch der Bürgenstock Hotels AG, Anpassungen der Waldbaulininen und Zonenarrondierungen im Zuge einer Teilrevision der Zonenplanung vorzunehmen.

Die Investoren weisen nun ihrereseits darauf hin, dass es sich im Verhältnis zum gesamten Waldgebiet auf dem Bürgenberg wie auch im Resort um geringfügige Anpassungen handle und dass in der Schlussbilanz durch Aufforstungen gar zusätzliche Waldflächen geschaffen würden. Bei der Planung des neuen Resorts habe die Bürgenstock Hotels AG laufend das Gespräch mit den Umweltverbänden gesucht und deren Anregungen und Wünsche berücksichtigt, heisst es in der heutigen Medienmitteilung. Dies sei beim Gestaltungsplan ebenso der Fall gewesen wie bei den einzelnen Projekten, zuletzt beim Architekturwettbewerb zum Icon-Hotelprojekt. Dort war der Geschäftsführer des Innerschweizer Heimatschutzes Sepp Rothenfluh vertreten. Er hatte aber kein offizielles Mandat der Natur- und Umweltverbände. Eine weitere Zusammenkunft mit den Umweltverbänden finde am kommenden Donnerstag, 24. März 2011, statt. Und: «Den Investoren und Planern ist bewusst, dass die exklusive Lage des Resorts in einer intakten Natur ein Alleinstellungsmerkmal erster Güte ist.» Dann sollte ja alles gut sein.

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