2019: Die neue Generation ‹KWC DOMO | 6.0› hat eine feinere, schlanke Silhouette mit geringerem Gesamtdurchmesser. Fotos: zVg
Im Auftrag von KWC

Wasser regeln

Kalt und warm mischen, dosieren, alles einhändig – der Designstandard ‹KWC DOMO› in seiner sechsten Auflage.

In den Dreissigerjahren führte ein schmerzhafter Fehlgriff zu einer Erfindung, die heute den Alltag in Bad und Küche bestimmt: Alfred Moen studierte Maschinenbau an der University of Washington. Um das Schulgeld bezahlen zu können, arbeitete er nebenher in einer Autogarage. Als er nach getaner Arbeit in Schmierfett und Öl seine Hände wusch, verbrühte er sich die Haut. Alfred Moen dachte darüber nach, wie er das Problem grundlegend und komfortabel lösen könnte. Moens Handeln ist typisch für das Denken des Erfinders: Ein Problem soll nicht mit einem veränderten Handeln gelöst werden (vorsichtiges Mischen von kalt und warm mit den beiden Ventilen), sondern seine Ursache soll mit einer neuen Konstruktion behoben werden – mit der Mischbatterie. In einer Kartusche, umgeben von einer Hülle meist aus galvanisiertem Rotguss, gibt es zwei Keramikscheiben. Die eine steht fest und hat drei Öffnungen, je eine für den Zufluss von kaltem und heissem Wasser, durch das dritte Loch fliesst das Wasser zur Armatur. Ein Hebel kann die zweite Scheibe verdrehen, so kalt und warm dosieren und die Stärke des Strahls bestimmen, mit der das Wasser aus der Armatur spritzt, fliesst oder sprüht.

Seit 1982 ist die Armaturenlinie ‹KWC DOMO› auf dem Markt.

Version 1985.

Version 1990.

Version 2005.

Version 2012.

2019: Die neue Generation ‹KWC DOMO | 6.0› hat eine feinere, schlanke Silhouette mit geringerem Gesamtdurchmesser.

Die Firma KWC im aargauischen Unterkulm stellt solche Armaturen für Küche und Bad her. Das grundlegende Prinzip – mit einer Hand senkrecht und waagrecht einen Hebel schwenken und so Wasser mischen und dosieren – ist geblieben. Die Ingenieure und Designer von KWC haben es im Lauf der Jahrzehnte weiterentwickelt und verfeinert. In den fünf Generationen von ‹KWC DOMO› wurde es zu einem Standard des Schweizer Industriedesigns. Die Steuerpatrone für das Mischen ist raffiniert konstruiert, zugunsten der Sanitärmonteure gibt es heute eine vereinfachte Befestigung mit Gewindschaft und Mutter. Und aus dem Waschtisch im Bad ragt mit ‹KWC DOMO | 6.0› eine schlanke Silhouette mit einem Hebel und seiner Kappe – zu einer Einheit verschmolzen.

Das Design der Armaturen von ‹KWC DOMO | 6.0› achtet auf komfortable Bedienung und plastische Schönheit.

Das Design der Armaturen von ‹KWC DOMO | 6.0› achtet auf komfortable Bedienung und plastische Schönheit.

Die neue Generation ‹KWC DOMO | 6.0› für die Küche hat eine feinere Silhouette mit geringerem Gesamtdurchmesser. Lange, griffige Hebel verbessern die Bedienung. Es gibt die Armatur top- und seitenbedient, mit oder ohne Auszugbrause, die nahtlos im Auslauf angefügt ist. Ihre Metallic-Umhüllung erhöht die Lebensdauer des Auszugschlauchs. Eine weitere Neuheit ist die Ausführung in Edelstahl, ‹KWC DOMO E›. Edelstahl empfiehlt sich als bester Werkstoff für den Einsatz in der Küche. Dank seiner antibakteriellen Eigenschaften ist er hygienisch: Selbst auf häufig berührten Teilen können sich keine Bakterien festsetzen, da sie keinen Haftgrund finden. Nicht umsonst sind Profiküchen aus diesem Material gemacht. Seit Jahrzehnten zählt KWC international zu den führenden Anbietern von Armaturen im Gastrobereich. Das ist auch in den Armaturen, die für die Privatküche entwickelt werden, spürbar.

Auch in der Küche bewährt sich die Armatur mit dem Hebelmischer.

Auch in der Küche bewährt sich die Armatur mit dem Hebelmischer.

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