Zürich-West und das Problem der Segregation

Der «Tages-Anzeiger» blickt Richtung Westen: Zur Eröffnung der neuen Tramlinie in Zürich-West am 11. Dezember stellt er das ehemalige Industriegebiet in einer Sonderbeilage vor und spricht mit Stadtbaumeister Patrick Gmür über die Kehrseiten des Erfolgs.

Der «Tages-Anzeiger» blickt Richtung Westen: Zur Eröffnung der neuen Tramlinie in Zürich-West am 11. Dezember stellt er das ehemalige Industriegebiet in einer Sonderbeilage vor. Stadtbaumeister Patrick Gmür ist eigentlich zufrieden mit der Resultat der Planung, wie er im Interview erklärt. Doch hin und wieder habe er eine schlaflose Nacht. «In Zürich-West haben wir tatsächlich das Problem, dass vor allem Wohnraum für sehr gut Verdienende geschaffen wird», so Gmür. Mit der geplanten städtischen Wohnsiedlung gebe die Stadt aber bewusst Gegensteuer. «Wir müssen uns wohl auch daran gewöhnen, dass wir zwar eine gute Durchmischung für die Stadt insgesamt haben können, aber nicht in jedem einzelnen Quartier.»

Weitere Meldungen:


– Nach dem Ja des Stimmvolks zum Polizei- und Justizzentrum in Zürich muss der Kantonsrat nun den Kredit von 570 Millionen Franken absegnen. «Die Zustimmung steht noch auf wackliger Basis», schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Die Genossenschaft Kalkbreite kann die komplett autofrei Siedlung auf dem Areal des Tramdepots im Zürcher Kreis 4 bauen. Am Mittwoch hat das Projekt im Parlament die letzte Hürde genommen, meldet der «Tages-Anzeiger».

– Der Baumeisterverband wertet den Protesttag der Gewerkschaften von letzter Woche als massiven Verstoss gegen die Friedenspflicht. Die Unia wird nicht mehr als Verhandlungspartnerin akzeptiert, meldet die «NZZ».

– Die «NZZ» berichtet über den Neubau der Rothschild-Bank in der City of London. Der von Rem Koolhaas und OMA entworfene Glasbau lässt «ganz leise Töne anklingen», so die Zeitung.

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