So soll man in vier Monaten im Basler Dreispitz wohnen können.. Fotos: Herzog & de Meuron

«Wohnen im Luxus-Loft»

Die Basler Zeitung besucht das fast fertige 'Helsinki Dreispitz' von Herzog & de Meuron, und freut sich: «Wer hier duscht, wird dabei den neuen Roche-Turm von HdM als höchstes Gebäude der Schweiz bestaunen können.»

«Wohnen im Luxus-Loft» – die Basler Zeitung gibt mit einem Rendering Einblick ins 'Helsinki Dreispitz', dem Wohnhochhaus von Herzog & de Meuron. Bei diesem ersten Wohnhaus auf dem Dreispitzareal treten die Architekten als Mit-Investoren auf und richten in den ersten drei Etagen eine Art Schaulager ihres Archivs und eine Werkstatt ein. In vier Monaten wird der «markante, sich nach oben verjüngende Betonbau» bezogen werden. Die 2,5- bis 3,5-Zimmer-Wohnungen messen zwischen 62 und 194 Quadratmeter. Die teuerste Wohnung liegt mit 161 qm im 11 Stock und soll 5570 Franken im Monat kosten. Über die Aussicht freuen sich die Basler am meisten: «Wer hier duscht, wird dabei den neuen Roche-Turm von HdM als höchstes Gebäude der Schweiz bestaunen können.»

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– Der Kanton Zürich sei kein vorbildlicher Vermieter, titelt heute der Tages-Anzeiger auf Seite 1. Anders als die meisten gemeinnützigen Institutionen führen die sinkenden Hypothekenkosten  bei ihm nicht zu niedrigeren Mieten.  Mieter gehen zunehmend dagegen an und landen vor den Schlichtungsstellen.

– Das 'goldene Ei' von Davos erweise sich als faules Ei, schreibt Tages-Anzeiger und Bund zum Konkurs der Stilli Park AG. Schon ein halbes Jahr nach Eröffnung erklärt die Betreiberin des eiförmigen Luxushotels Intercontinental ob Davos ihre Insolvenz, wie die Südostschweiz schon am Wochenende gemeldete hatte. Der Pachtzins, den der CS-Immobilienfonds verlangt, sei das Doppelte von dem gewesen, was das Hotel verdient habe, zitiert der TA den Mitteilhaber und Alt-Ständerat This Jenny.

– Ausserdem würdigt der Tages-Anzeiger den verstorbenen ehemaligen Zürcher 'Stadtbaumeister' Franz Eberhard als Erfinder der kooperativen Planung.

– Die NZZ berichtet, dass die Schäden am Berliner Holocaust-Mahnmal grösser werden und präsentiert das Weiertal bei Winterthur Wülflingen als idyllischen Schauplatz dreidimensionaler Kunst unter freiem Himmel. Der Feuilleton widmet sich ganzseitig dem Karl-Marx-Hof, der berühmten Wohnanlage des 'Roten Wien'.

– In der Südostschweiz rezensiert Dominik Steinmann auf der 'Games'-Seite 'Child of Light' und Eliten Winiger gratuliert der Pilatusbahn zum 125. Geburtstag.

– «Tscherno-Biel» – Blick und Bund beschäftigt der Radiumfund auf einer ehemaligen Deponie in Biel. Auf dem Gelände steht auch eine Wohnsiedlung.

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