Aus dem Studienauftrag zur Planung Weyermannshaus-West Fotos: eyermannshaus-west.ch

Widerstand gegen Grossüberbauung im Westen Berns

Gewerbe und Gewerkschaften kritisieren die Pläne für die Überbauung Weyer-West in der Berner Untermatt. Der «Bund» berichtet.

Auf dem 700'000 Quadratmeter grossen Areal Weyermannshaus-West wollen Stadt, Burgergemeinde und Post bis 2030 fast 1000 Wohnungen bauen, berichtet der «Bund». Heute wird das Areal von Transportunternehmen, einem Spenglereibetrieb, einem Gärtner und mehreren Garagisten genutzt. Ein Schulhaus, wie es sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Untermatt wünschen, ist im aktuellen Projekt nicht eingeplant. Ihm sei schleierhaft, warum auf dem lärmbelasteten Areal überhaupt eine Wohnzone eingeplant wird, zitiert der «Bund» einen Gewerbevertreter, und die Gewerkschaften fordern Platz für 20'000 industrielle und gewerbliche Arbeitsplätze. Die Burgergemeinde hält dagegen am Projekt fest: «Als Landeigentümerin vertreten wir die Auffassung, dass die gemischte Zone für dieses Projekt an diesem Standort die richtige Lösung ist», schreibt sie auf Anfrage des «Bund». Ob dennoch umgeplant wird, sei ungewiss. Das Stadtplanungsamt hält auf Anfrage fest, nun würden die 45 eingereichten Meldungen geprüft.

Weitere Meldungen:

– Mit einem «Trick» will die Waadtländer Gemeinde Orson 15 von Zerfall bedrohte Bauernhäuser in Wohnungen umbauen. «24heures» berichtet.

– «Die Kirchen der Moderne haben ein grosses Zukunftspotiential»: Der Kunsthistoriker Johannes Stückelberger erklärt in «24heures», wie Kirchen aus der Nachkriegszeit umgenutzt werden können.

– Die St.Galler Gemeinde Nesslau erarbeitet sich mit einem Raumkonzept eine Idee von der Ortsplanung. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

– «Wie schlimm war das Baukartell wirklich?»: Der stellvertretender Direktor des Sekretariats der Wettbewerbskommission spricht in der «Südostschweiz» über die Bündner Baukartell-Untersuchung.

– Die frei hängende Ovaltreppe zukünftigen Hotels im Baloise Parkvon Miller & Maranta verlangte den Verschalungskonstrukteuren alles ab, berichtet die «Basler Zeitung».

– «Im Bauhaus steckt allerfeinster Shakespeare-Stoff»: Der TV-Sechsteiler «Die Neue Zeit» konzentriert sich auf das Drama der Moderne. Die «NZZ» berichtet.

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