Auf dem Alten weiterbauen – der vom Büro Lederer Ragnarsdóttir Oei erweiterte Hospitalhof in Stuttgart. Fotos: Lederer Ragnarsdóttir Oei

Vergebene Chancen, gute Ansätze

Die einen Projekte stimmen hoffnungsvoll, andere ermahnen zu mehr städtebaulichem Engagement – die «NZZ» wirft einen Blick auf die jüngsten städtebaulichen Entwicklungen in Stuttgart.

Nach dem Abriss der Seitenflügel des Bahnhofs von Paul Bonatz rücken andere Bauten und Stadtteile von Stuttgart ins Licht. Die einen Projekte stimmen hoffnungsvoll, andere sind eine Ermahnung zu mehr städtebaulichem Engagement. Die «NZZ» wirft einen Blick auf die jüngsten städtebaulichen Entwicklungen in Stuttgart: «Vergebene Chancen und gute Ansätze», das Fazit. Ein Beispiel für gelungenen Städtebau aus jüngster Zeit sei der neue Hospitalhof, das Bildungszentrum der evangelischen Kirche von Lederer Ragnarsdóttir Oei in der Innenstadt. Wegweisend für das Stuttgarter Architekturbüro war der Bezug zum ehemaligen Dominikanerkloster an diesem Ort mit dem noch vorhandenen Chor der gotischen Kirche. «Es ist eine Architektur der kleinen Gesten, die hier überzeugt.»

Weitere Meldungen:

- Während acht Monaten wurde aus einem alten Lagerhaus in der Zürcher Binz ein Kulturareal. «Ist das Experiment gelungen?», fragt der «Tages-Anzeiger».

- Mit viel Geschick und etwas Glück hat das Stapferhaus Lenzburg innert weniger Monate die Finanzierung für das 23,8 Millionen Franken teure «Haus der Gegenwart» beim Bahnhof in Lenzburg gesichert, schreibt die «Aargauer Zeitung».

- Der partizipative Planungsprozess zur Aufwertung des Gebietes Bahnhof Nord in St. Gallen kann durchgeführt werden. Das Stadtparlament hat gestern den dafür nötigen Kredit gutgeheissen, schreibt das «St. Galler Tagblatt» (Artikel online nicht verfügbar).

- «Le Parcours céramique carougeois» gibt es seit 1989. Ein Besuch der vierzehnten Ausgabe, unter anderem mit einer Leuchte von Damian Fopp und Laurin Schaub in «Le Temps».
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