Das neu eröffnete NS-Dokumentationszentrum in München Fotos: Jens Weber

«Ungeeignet für eine historische Ausstellung»

Das neu eröffnete NS-Dokumentationszentrum in München erweist sich trotz grosser Vorschusslorbeeren als ungeeignet für eine historische Ausstellung, schreibt der «Bund».

«Sicher wird der strahlend weisse Betonbau, der bereits von Architekturjurys mit Preisen bedacht worden ist, zum Publikumsmagneten werden», schreibt der «Bund» in der heutigen Ausgabe über das neu eröffnete NS-Dokumentationszentrum in München. «Aber der Entwurf der Berliner Architekten Bettina Georg, Tobias Scheel und Simon Wetzel erweist sich, den Vorschusslorbeeren zum Trotz, als denkbar ungeeignet für eine zeitgeschichtliche Ausstellung.» In mehreren Stockwerken mussten die Ausstellungsgestalter Fotowände oder Projektionsflächen vor Fenstern anbringen, um überhaupt genügend Platz für die notwendigen Inhalte zu bekommen. Grosse Teile des Baus hätten, ohne Fenster und mit Wänden aus Sichtbeton, den Charakter eines Bunkers, schreibt der «Bund» weiter.

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