Bettbox für das Pflegebett und Handyhänger, Faltobjekte zum Zusammenbauen. Fotos: © Final Studio Bitten Stetter/ Foto: Mina Monsef

«Sterben ist eine gestaltbare Phase»

Die Designerin Bitten Stetter entwirft Produkte für das Lebensende. Der «Bund» berichtet. Ausserdem in der Presse: die Monokultur des Betons, eine Uferlandschaft in Dornach und das höchste Wohnhaus der Schweiz.

«Indem wir das Lebensende bewusst gestalten, wird es greifbarer und damit weniger beängstigend», sagt die Modedesignerin Bitten Stetter im Interview mit dem «Bund». Ihre Feldforschung in institutionellen Sterbesettings habe ergeben, dass viele Dinge eben nicht auf die Bedürfnisse von schwer kranken Patienten ausgerichtet seien. Ihr Designzugang versuche taktile und sinnliche Erlebnisse ins Visier zu nehmen. «So betrachte ich das Lebensende als gestaltbare Lebensphase und suche einen ästhetischen Design-Zugang», erklärt Bitten Stetter. «Schliesslich ist Ästhetik keine überflüssige Zutat, sondern ein grundlegendes Mittel der Kommunikation und des Austausches mit unserer Umwelt. Und das scheint eben gerade am Lebensende wichtig, wenn uns das Sprechen nach und nach schwerer fällt.»

Weitere Meldungen:

– «Wann endet die Monokultur des Betons», fragt «24heures» und erzählt, wie das Material seit Le Corbusier die Westschweizer Baukultur prägt.

– «Vom Industrieareal zum Uferpark»: Der Arealentwickler Hiag will das Gelände der Schweizerischen Metallwerke in Dornach umnutzen und eine Flachuferlandschaft realisieren. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– «Das höchste Wohnhaus der Schweiz»: Der «Bund» zeigt, wie die Arbeiten Im über 100 Meter hohen Turm in Ostermundigen vorangehen und «welches Berner Tabu unangetastet bleibt».

– «Späte Chropfleerete zum Rosengarten»: Das Abstimmungsdebakel von 2020 ist noch nicht verdaut, wie eine emotionale Debatte im Parlament zeigt. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– «Klimaziele verschoben auf unbestimmt»: Die Landwirtschaft emittiert gleich viele Treibhausgase wie der Flugverkehr – doch Massnahmen zum Klimaschutz verzögern sich um Jahre, schreibt die «NZZ».

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