Das Zürcher Parkhaus Sihlquai heisst nun Parkhaus Hauptbahnhof. Fotos: Parking Zürich

Saniert aber halb leer

Im Herbst 2008 wurde das Zürcher Parkhaus Sihlquai von einem Tag auf den nächsten aus Sicherheitsgründen geschlossen. Ein gutes Jahr später war es für 6 Millionen Franken saniert – doch seither ist das Parkhaus oft leer.

«Hochparterre» hat alles live miterlebt, denn wir arbeiten praktisch direkt gegenüber: Eines Tages, im Herbst 2008, wurde das Parkhaus Sihlquai von einem Tag auf den nächsten aus Sicherheitsgründen geschlossen. Später ratterten die Presslufthämmer der Sanierer und ein gutes Jahr später waren die Parkdecks für 6 Millionen Franken saniert. Doch seither ist das Parkhaus oft nur auf der untersten Etage überhaupt benutzt – je weiter hoch man schaut, desto gähnender die Leere. Der «Tages-Anzeiger» berichtet heute, wie die Betreiber von Parking Zürich versuchen, mit dem neuen Namen «Parkhaus Hauptbahnhof» die Auslastung zu verbessern.     

Weitere Meldungen:

- Der «Tages-Anzeiger» berichtet heute auch von einem Beispiel der hochgetriebenen Zürcher Liegenschaftenpreise. In Leimbach bewarb sich eine Baugenossenschaft um ein Areal, das dem Kanton Zürich gehörte. Doch 1500 Franken pro Quadratmeter waren dem Kanton nicht genug. Statt 18 Genossenschaftswohnungen entstehen auf dem Grundstück nun sechs teure Eigentumswohnungen.

- Die «NZZ» zeigt heute den Turm des ETH-Fernheizkraftwerks an der Calusiusstrasse und berichtet, wie in den 1950er-Jahren dort am Projekt eines unterirdischen AKWs gearbeitet wurde.

- In der «Südostschweiz» findet sich heute das Luftbild des Luxushotels «Suvretta House» in St.Moritz. Die Anlage soll mit Villen und einem Sportzentrum ausgebaut werden. Doch die «IG Suvretta» möchte die Bauerei in Grenzen weisen und verlangt einen verbindlichen Quartier- und Areal-Plan. Der Ausbau soll landschaftsverträglich werden.

- Im «St.Galler Tagblatt» wird die Platznot der Universität St.Gallen thematisiert, die sich in immer mehr ehemaligen Wohngebäuden in der Nachbarschaft breit macht. Auf der Suche nach einem zweiten Campus-Standort in der Stadt kommt das Areal neben der Empa (Architektur Theo Hotz) in Spiel. Aber auch SBB-Brachen und ein innerstädtisches Areal stehen zur Debatte.

- Peter Zumthor baut in der Regel nicht für die Schönen und Reichen. Was ein Hollywoodstar alles tun muss, um trotzdem eine Villa vom Meister zu bekommen stand am Wochenende in der New York Times.

- Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern. Trotzdem noch zwei Hinweise auf die «Sonntags-Zeitung» vom 20. März: Sie berichtet darüber, dass das Projekt der «Salle modulable» in Luzern wohl endgültig stirbt. Und das Blatt stellt im «Trend»-Bund die Zürcher Senior Design Factory vor. Wir fragen: «Wer hats erfunden?» Und geben gleich auch die Antwort: «Hochparterre». Die Senior Design Factory wird in der schon anfangs März erschienen, aktuellen «Hochparterre»-Ausgabe vorgestellt.

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