«Pragmatisch und minimal»

Der Zürcher Regierungsrat schickt den Vorschlag für den Ausgleich von Planungsmehrwerten in die Vernehmlassung. Mit 20 Prozent Mehrwertabgabe auf neu eingezontem Bauland will die Regierung Auszonungen an anderen Orten abgelten. «Mehr zu reden geben dürfte indes die restriktive Regelung für Auf- und Umzonungen», schreibt die «NZZ».

Der Zürcher Regierungsrat schickt den Vorschlag für den Ausgleich von Planungsmehrwerten in die Vernehmlassung. Mit 20 Prozent Mehrwertabgabe auf neu eingezontem Bauland will die Regierung Auszonungen an anderen Orten abgelten. «Mehr zu reden geben dürfte indes die restriktive Regelung für Auf- und Umzonungen», schreibt die «NZZ». Gegenüber den Einzonungen seien die Auf- und Umzonungen im Kanton Zürich mengenmässig fast bedeutender. «Die Regierung will den Gemeinden die Wahl lassen: Sie können eine kommunale Mehrwertabgabe von maximal 15 Prozent erheben. Oder sie haben die Möglichkeit, mit Grundeigentümern städtebauliche Verträge abzuschliessen, wie das einzelne Städte bereits taten», schreibt die «NZZ». Das Ziel dieser Massnahme sei laut Kantonsplaner Wilhelm Natrup primär, die Innenentwicklung zu fördern.

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– Der Bauroboter – die langersehnte Hilfskraft: Eine vermehrte Automatisierung würde dem Bausektor in mehrfacher Hinsicht helfen – der Weg dorthin ist aber steinig, meint die «NZZ».

– Das Schicksal unseres Planeten entscheidet sich künftig in den Städten. «Deshalb sucht diesmal die Rotterdamer Architekturbiennale nach den Bausteinen der Urbanität», die «NZZ» berichtet.

– Das Ringen um die Berner Innenstadt-Plätze beginnt: Nach 25 Jahren treibt die Stadt die Planung im Herzen Berns voran. Der «Bund» berichtet.

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