«Nachhaltige Architektur muss mehr als nur technisch innovativ sein»

«Nachhaltiges Bauen verlangt keine einheitliche Ästhetik (…) und keine allgemeinverbindlichen Regeln, es sei denn diejenigen eines vernünftigen, die Umwelt nicht zerstörenden Verhaltens», schreibt Robert Kaltenbrunner heute in der «NZZ». «Doch augenscheinlich ist nichts schwerer, als eben das zu berücksichtigen.»

«Die jüngste Geschichte zeigt (…), dass der Erfolg technischer Innovation janusköpfig ist: Sie dient oft als Beschwichtigungstaktik, und sie ist Teil jener Wachstumsideologie, der die ökologische Bewegung eigentlich (…) entkommen wollte», schreibt der Architekt und Publizist Robert Kaltenbrunner heute in der «NZZ» zum Thema nachhaltige Architektur. «Einen Nachhaltigkeitsstil freilich gibt es nicht», fährt Kaltenbrunner fort. «Nachhaltiges Bauen verlangt keine einheitliche Ästhetik (…) und keine allgemeinverbindlichen Regeln, es sei denn diejenigen eines vernünftigen, die Umwelt nicht zerstörenden Verhaltens. Doch augenscheinlich ist nichts schwerer, als eben das zu berücksichtigen.»

Weitere Meldungen:

– Genf träumt von einem Übergang über den See. Die Regierung beantragt dem Bund, eine Nationalstrasse über oder unter dem See zu bauen. «24heures» berichtet.

– «Baustart nach langem Leidensweg»: Das Wohnhaus Escher-Terrassen in Zürich kann endlich gebaut werden, berichtet die «NZZ».

– «Solarstrom auf den Dächern Berns»: Eine Motion im Berner Stadtrat fordert, dass die Stadt alle geeigneten Dächer ihrer Liegenschaften mit Solarpanels ausrüstet. Der «Bund» informiert.

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