Die IG «Mehr Stadt!» will auf dem Areal in Wipkingen fünf statt drei Geschosse bauen. Fotos: zVg

Mehr Stadt in Wipkingen

An der Rosengartenstrasse will die Stadt Zürich ein Wohnhaus für Studenten bauen. «Planer kritisieren das Projekt als viel zu klein», schreibt der «Tages-Anzeiger».

Auf einer der letzten Grünflächen in Wipkingen will die Stadt Zürich ein Wohnhaus für Studenten bauen. Sie rechnet laut dem «Tages-Anzeiger» mit höchstens 145 Wohneinheiten. «Der Rest des Areals soll frei bleiben und als Quartierpark dienen.» Erst muss das Land aber von einer Freihaltezone in eine dreigeschossige Wohnzone umgelegt werden. Der IG «Mehr Stadt!» ist das zu wenig dicht. Die Stadt nutze die Fläche viel zu wenig aus, meint die Soziologin Joëlle Zimmerli. «Das ist eine verpasste Chance.» Eine Ideenstudie schlägt stattdessen einen fünfgeschossigen Blockrand vor, in den 400 Wohnplätze passen. Dafür müsste das Land aber in eine Wohnzone W5 aufzoniert werden. Der Quartierverein Wipkingen ist wenig begeistert von der Idee, so der «Tages-Anzeiger». Um die Debatte zu lancieren, lädt die IG und NZZ Campus am 4. Dezember zu einem Podium.

Weitere Meldungen:


– Das Museum für Gestaltung in Zürich zeigt Vintage-Möbel: Neue Dinge, die alt und gebraucht aussehen. Der «Tages-Anzeiger» war vor Ort.

– Bern streitet um das Gaswerkareal. Das Parlament rügt den Gemeinderat für dessen Passivität, berichtet der «Bund». Stadtpräsident Tschäppät widerspricht: Die Stadt gebe das Heft nicht aus der Hand.

close

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen