Wie zwei neue Gesetze Zürich vernünftig wachsen lassen, berichtet der «Tages-Anzeiger». Fotos: Martin Steiner, Pixabay

«Mehr Beton für Zürich»

Wie zwei neue Gesetze Zürich vernünftig wachsen lassen, berichtet der «Tages-Anzeiger». Ausserdem in der Presse: Frank Lloyd Wright auf der Welterbe-Liste und der WWF gegen Gateway Basel-Nord.

Mit den Beschlüssen des Kantonsrats zur Verordnung über den preisgünstigen Wohnraum (PWV) und dem Ja zum Mehrwertausgleichsgesetz (MAG) sollte der Nachverdichtung bestehender Quartiere nun kaum noch etwas im Wege stehen. Hinter beiden Vorlagen stehe die gleiche Idee, schreibt der Tages-Anzeiger. Das MAG erlaubt den Gemeinden nun, sich am Gewinn durch Umzonungen zu beteiligen. Das PWV sei hingegen ein Instrument, um die Forderung nach günstigem Wohnraum umzusetzen. Zürich muss zusammenrücken. Dagegen lässt sich wenig einwenden, schreibt der «Tages-Anzeiger», befürchtet aber, dass die Verdichtung auch auf Verdrängung hinauslaufen kann.

Weitere Meldungen:

– Die Baugenossenschaft Glattal Zürich (BGZ) plant im Schwamendinger-Dreieck weitere Teile ihrer Siedlung zu ersetzen. Den Wettbewerb haben Graber Pulver Architekten und Hager Partner für sich entschieden, vermeldet «Nau».

– Die Eröffnung des Biozentrums der Basler Universität verzögert erneut. Es gebe Probleme mit Generalplaner und Architekten, Wasserschäden und Schwierigkeiten mit der Haustechnik, berichtet die «BZ».

– Das Projekt Gateway Basel-Nord bedroht seltene Arten. Der WWF Basel wendet sich nun ans Bundesamt für Verkehr und kritisiert die für den Hafenausbau vorgesehenen Ersatzmassnahmen als «ungenügend». Die «BaZ» informiert.

– Das Psychiatriezentrum Münsingen will Bauten «entstigmatisieren». Hierzu sei eine Sanierung für 53 Millionen Franken geplant, schreibt der «Bund».

– Die Personen- und Velounterführung von der Reithalle zur Lokremise in St.Gallen erhält ein neues Lichtkonzept: Tageslicht soll die neue Unterführung beleuchten. Das «Tagblatt» berichtet.

– Die Werke des Architekten Frank Lloyd Wright – wie das Guggenheim Museum in New York – stehen jetzt auf der Welterbe-Liste der UNESCO, meldet «Deutschlandfunk».

 

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