Die 99 Wohnungen der Siedlung Kronenwiese werden sich um einen begrünten Hof gruppieren. Fotos: PD, nightnurse images

Letzter Akt im Streit um die Kronenwiese

Am 9. Juni stimmt die Stadt Zürich ab, ob sie den Kredit für eine städtische Siedlung auf der Kronenwiese bewilligt. SVP und FDP sind dagegen, weil die Überbauung keine Tiefgarage bekommt.

Am 9. Juni stimmen Zürcherinnen und Zürcher darüber ab, ob sie einen Kredit von 64,8 Millionen Franken für eine städtische Siedlung auf der Kronenwiese mit 99 Wohnungen bewilligen wollen. SVP und FDP sind dagegen, weil die Überbauung keine Tiefgarage bekommt. «Die Gegner des Projekts stören sich daran, dass die geschätzten Kosten in den letzten Jahren immer höher geworden sind und dass ein Minergiestandard angewandt wird, der noch kaum erprobt ist. Vor allem aber beurteilen sie den Verzicht auf die Tiefgarage als schweren Fehler: In der Stadt Zürich hätten rund 75 Prozent der Familien ein Auto – man plane also ausgerechnet an jenen Leuten vorbei, die man sich als Bewohner der neuen Siedlung wünsche», schreibt die «NZZ». «Die Befürworter sehen das natürlich anders: Zum vorbildlichen Nullenergiehaus gehöre auch ein vorbildliches Mobilitätsverhalten der Bewohnerinnen und Bewohner, wurde an der Medienkonferenz gesagt. Die Kronenwiese mit ihrer zentralen Lage sei prädestiniert für autoarmes Wohnen», heisst es im Artikel weiter.

Weitere Meldungen:

– Vier Baufelder für den ETH-Campus Schällemätteli in Basel: Die «Basler Zeitung» stellt den Bebauungsplan für das Hochschulareal St. Johann vor.

– In Binningen (BL) restauriert die Denkmalpflege das spätgotische Sutter-Haus und ein das 1929 von Architekt Hans Schmidt gebautes Wohnhaus. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– Das Swissmetal-Areal in Dornach (SO) ist plötzlich nicht nur für den Wohnungsbau, sondern auch für die Industrie wieder interessant. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– Beim zweiten Anlauf für eine Wohnüberbauung auf dem Berner Viererfeld brechen trotz des runden Tisches die alten Konfliktlinien wieder auf. Der «Bund» informiert.

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