Der Konzertsaal als Kristallgrotte: Rendering des geplanten Kulturzentrums «Les Arts Gstaad». Fotos: lesartsgstaad.com

Jahrhundertbauwerk oder Misthaufen?

Nicht alle sind begeistert vom geplanten Kulturzentrum «Les Arts Gstaad» des französischen Architekten Rudy Ricciotti.

Hoteliers, Gemeindevertreter, Tourismusexperten: Alle sind begeistert vom geplanten Kulturzentrum «Les Arts Gstaad» des französischen Architekten Rudy Ricciotti. Doch die Anwohner leisten Widerstand, berichtet der «Bund». Das Projekt sieht ein Kulturzentrum mit Konzertsaal und Ausstellungsräumen vor. «Als ‹Jahrhundertbauwerk› und ‹neues Wahrzeichen› wurde der Bau angepriesen, die ‹die Weltmarke Gstaad in neue Dimensionen› führen soll», schreibt der «Bund». Geplant sei ein Bau mit wellenförmiger Fassade aus Holzstämmen. «Darin das Herzstück: ein Konzertsaal mit 1200 Plätzen, der wie eine Kristallgrotte wirkt. Das Gebäude wird unterirdisch mit einem Tunnel erschlossen, dazu gehören auch ein Bus-Tiefbahnhof und ein Parkhaus.» Anderer Ansicht sind die Anwohner. Sie betiteln den Bau mit «Misthaufen», «Dinosaurier» oder «Ungetüm». Das betroffenen Quartier sei eines der wenigen intakten Wohngebiete, die es in Gstaad noch gebe, sagt eine Anrainerin gegenüber dem «Bund».

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– Mit dem Fotograf Ralph Feiner hat Köbi Gantenbein den Architekturführer «Bauen in Graubünden» vorgestellt und über die Kraft der Bilder diskutiert. Die «Südostschweiz» berichtet.

– Vor 30 Jahren entwickelte Steve Wilhite mit GIF ein einfaches Format für digitale Bilder. Heute sind die kleinen Animationen so beliebt wie nie zuvor, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Am Universitätsspital Lausanne 3-D-drucken Chirurgen Teile des menschlichen Körpers, um Operationen vorzubereiten. «24heures» berichtet.

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