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«In einer ganzen Reihe von Projekten gibt die Stadt Zürich Siedlungsstrukturen vor, die rein kompensatorisch verdichten.» Visualsierung des geplanten Überbauung an der Thurgauerstrasse in Zürich.
«In einer ganzen Reihe von Projekten gibt die Stadt Zürich Siedlungsstrukturen vor, die rein kompensatorisch verdichten.» Visualsierung des geplanten Überbauung an der Thurgauerstrasse in Zürich.

Presseschau

«Für eine Stadt der Begegnungen braucht es Blockrandbauten»

Text: Urs Honegger / 8.01.2018 10:23

Foto: Visualisierung: Stadt Zürich


Wohntürme sorgen für Dichte, schreibt der «Tages-Anzeiger», aber sie halten die Menschen auf Distanz.

«Was wir in letzter Zeit jedoch beobachten, ist, dass die Verdichtung rein formell verstanden und realisiert wird», schreibt der «Tages-Anzeiger. «In einer ganzen Reihe von Projekten gibt die Stadt Zürich Siedlungsstrukturen vor, die rein kompensatorisch verdichten. Wenn es in einem Quartier viele Gebäude mit niedriger Ausnutzung gibt, dann stellt man einfach ein Hochhaus hin – und schon liegt die durchschnittliche Ausnutzung etwa bei zwei, was an sich gut ist.» Als Beispiele führt der Artikel den Masterplan an der Thurgauerstrasse, das Koch-Areal, und das Hardturmareal an. «Die gesellschaftliche Regeneration beginnt dort, wo wir leben, in unseren Nachbarschaften und Quartieren. Wenn wir sie nicht so gestalten, dass alle dazugehören und mitmachen können, dann werden politische Konstrukte und Regulierungen mangels Bodenhaftung immer wieder zerfallen», schliesst der «Tages-Anzeiger».

Weitere Meldungen:


– Die Zeiten, in denen sich grosszügig Industrieareale erschliessen liessen, sind vorbei. Eine Antwort auf die steigende Raumknappheit bietet der Bau in die Höhe, schreibt die «NZZ».

– Studierende der ETH und der ZHDK haben einen Rollstuhl entwickelt, der Treppen überwinden kann. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Für den Robotiker Rolf Pfeifer hat die künstliche Intelligenz die Leistungen des menschlichen Gehirns bei weitem noch nicht erreicht. Ein Interview im «Tages-Anzeiger».

– «Rückschlag für die alpine Solarkraft»: Das Elektrizitätswerk des Kantons Zürich begräbt zwei grosse Solarprojekte im Alpenraum. Die «Südostschweiz» berichtet.

– «In zehn Jahren an die Weltspitze»: Der Flugzeugausstatter Amac Aerospace mit Hauptsitz in Basel ist auf Augenhöhe mit Lufthansa und Jet Aviation, schreibt die «Basler Zeitung».

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Kommentare

Andreas Konrad

08.01.2018 10:46

Zürichs Blockrand, bereits im 19. Jahrhundert eingeführt, bietet schon jetzt ein Musterbeispiel für gutes Wohnen. Die belanglos dahingeworfenen Kistlis sind Epigonen einer völlig verfehlten, «modernen» Siedlungspolitik, die schon in den 80-ern ihren Zenith überschritten hat.

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