Diese idealisierte Ansicht verwendet die Firma für Werbeinserate: der Kirchturm im Nebel, das Wiesengrün bis zum Bildrand erweitert. Fotos: Audemars Piguet

«Diese Architektur erreicht ihre grösste Wirkung in 2-D»

Das neue Audemars-Piguet-Museum von Bjarke Ingels übersetzt Feinmechanik in ein Raumerlebnis, schreibt die «NZZ». Ausserdem in der Presse: die Pontaise, die Porta Alpina und Mobility Pricing.

«Der geheimnisvoll runde Uhrenmuseumsbau ist so kompliziert, dass von der ersten Idee bis zur Eröffnung sieben Jahre intensiver Arbeit lagen: aussen Landschaft, innen Uhrwerk, ungewohnt von allen Seiten, und er kann in beinahe allen Zeitungen und Zeitschriften bewundert werden», schreibt die «NZZ» über das neue Audemars-Piguet-Museum von Bjarke Ingels im Vallée de Joux. Mit Ingels’ futuristischer Doppelspirale habe die Firma Audemars Piguet ein Zeichen geschaffen, das nun dank elektronischen Datenströmen in Sekundenbruchteilen Millionen von Augenpaaren erreiche. «Diese Architektur erreicht ihre grösste Wirkung in 2-D. Dies bedeutet nicht, dass ihr das Raffinement in 3-D abgesprochen wird, nur stehen das Bild und der Raum hier in einem besonderen Verhältnis», schreibt die «NZZ».

Weitere Meldungen:

– Eigentlich soll das Olympiastadion Pontaise in Lausanne soll nicht abgerissen werden. Eine Kommission will es unter Schutz stellen. «24heures» berichtet.

– «Bündner träumen wieder von der Porta Alpina»: Zehn Jahre nach dem ersten, gescheiterten Versuch, nehmen die Bündner einen neuen Anlauf für eine unterirdische Haltestelle im Gotthard-Basistunnel, berichtet der «Tages-Anzeiger».

– «Berner Naturparks auf dem Prüfstand»: Gantrisch, Diemtigtal und Chasseral sind auf Geld von den Behörden angewiesen. Nun wurde kontrolliert, ob die Parks diese erfüllt haben. Der «Bund» berichtet.

– «St. Galler Städte sollen Mobility Pricing testen»: Die Umweltfreisinnigen fordern eine verursachergerechtere Verteilung der Verkehrskosten. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

– Bis 2023 will die Stadt Zürich mehrere Bäche renaturieren. Dabei geht es um den Lebensraum für Pflanzen und Tiere, vor allem aber um Sicherheit. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Die Folgen von Covid-19 haben vielen Firmen einen grossen Schaden zugefügt. Der einst krisengeschüttelte Bauausrüster Arbonia meldet dagegen steigende Gewinne, schreibt die «NZZ».

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