Reihenvillen in Castagnola. (Foto: Herzog & de Meuron)

Die Villa als Reihenhaus

Die ‹NZZ› lobt eine «Verdichtung» in Luganos Nobelviertel mit bis zu 1'000 Quadratmeter grossen Reihenvillen. Ausserdem in der Presse: Basels autofreie Innenstadt und Widerstand gegen Windanlagen im Linthgebiet.


«Verdichtung ist ein schwieriges Geschäft», schreibt die ‹NZZ› und kritisiert die «Cremeschnitten» – Luxusblöcke mit Fensterbändern und gläsernen Balkonen – die landauf landab an schönen Wohnlagen entstehen. Als Alternative empfehlen sich «seit neustem die Reihenvillen», meint der Autor und schlägt einen Bogen über John Wood und John Nash, um schliesslich bei einem Wohnprojekt in Luganos Nobelviertel Castagnola zu enden. Die «Upper-ClassWohnanlage» mit acht aneinander gebauten, «drei- bis viergeschossigen Reihenvillen von stolzen 400 bis 1000 Quadratmetern Wohnfläche» antworte «auf wirklich vornehme Weise» auf die Schönheit des Ortes. Und der «gartengestalterische Wurf» des Pariser Landschaftsarchitekten Michel Desvigne sorge für «Atmosphäre und Würde».

Weitere Meldungen:


– Seit drei Jahren ist die Basler Innenstadt autofrei. Für Ladenbesitzer und Anlieferer funktioniert das «nur teilweise», schreibt die ‹Basler Zeitung›.

– Die Stadtzürcher FDP hat eine Seilbahn von Altstetten und Affoltern zum Hönggerberg vorgeschlagen. Dass die Studierenden der ETH Zürich einst nicht mehr mit dem Bus fahren, ist aber unwahrscheinlich, denn laut ‹NZZ› ist die Stadt gegen die Verbindung.

– Der Verein Linth-Gegen-Wind fordert 700 Meter Mindestabstand von Windenergieanlagen zu Wohnbauten. Die ‹Südostschweiz› war an einem Informationsanlass.

– «Nicht ganz grün», titelt der ‹Tages-Anzeiger› über das 2000-Watt-Areal Greencity (siehe Themenheft 1/2014). Denn nach wie vor fehlen die Altglas- und Werkstoffsammelstelle.

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