Peter Zumthor vor seinem Atelier in Haldenstein. (Foto: Marion Nitsch)

«Die Frage nach der Grösse hat mich nie beeindruckt»

Die «NZZ» hat Peter Zumthor zum Interview über den Museumsneubau für das Los Angeles County Museum of Art getroffen. Ausserdem in der Presse: Bauen im Vatikan und Abstimmungen in St.Gallen.

Der geplante Neubau für das Los Angeles County Museum of Art (Lacma) sei wie eine Stadt mit Quartieren oder wie ein Park mit Pavillons, sagt Peter Zumthor im Gespräch mit der «NZZ». Es sei ein enzyklopädisches Museum, mit 135 000 Objekten, die völlig zufällig zusammengekommen sind. «Nun kann die Architektur einen Ort für diese heimatlosen Objekte schaffen». Die Zusammenarbeit mit Ingenieuren, Spezialisten und den amerikanischen Partnerarchitekten SOM laufe kollegial. Um das Projekt gab es heftige Kontroversen. Museumsdirektor Michael Govan halte ihm aber den Rücken frei, erzählt der Architekt: «Michael Govan meinte, es sei unnötig, dass ich das lese. Du machst den Entwurf, und ich mache den Rest, sagte er.» Es sei vorgesehen, das Gebäude 2023 fertigzustellen, zu Zumthors 80. Geburtstag. Ein Jahr später soll es fertig eingerichtet und eingeweiht werden. Ebenfalls in der «NZZ»: Warum europäische Museumsprojekte einen schweren Stand haben in Los Angeles.

Weitere Meldungen:

– Die Schweizergarde im Vatikan braucht eine neue Kaserne. Das Büro Durisch + Nolli aus Lugano haben nun das Vorprojekt erarbeitet, schreibt die «NZZ».

– Die St.Galler Bevölkerung befürwortet eine Erweiterung der HSG am Platztor. Das Resultat sei nicht selbstverständlich, sagt Bildungschef Kölliker im «Tagblatt». Ausserdem fiel ein knapper Entscheid für das Klanghaus von Meili Peter Architekten im Toggenburg, informiert ebenfalls das «Tagblatt.

– Mit der Realisierung des Neubaus am Luzerner Pilatusplatz hätte das alte Riegelhäuschen verschoben werden sollen. Nun ist die Stadt von diesen Plänen abgerückt, meldet die «LZ».

– Einen «Mietendeckel» wie in Berlin gibt es in Schweizer Städten noch nicht. Doch auch hierzulande wird der Ruf nach erschwinglichen Wohnungen immer lauter. Die «NZZ» berichtet.

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