Das Dach scheint über dem Boden zu fliegen: die neue Abteilung für islamische Kunst im Louvre. Fotos: © Philippe Ruault / Musée du Louvre

Der Louvre schimmert golden

Die «NZZ» bespricht die neue Abteilung für islamische Kunst im Louvre in Paris. Der Ausstellungsparcours überzeuge «durch Eleganz, Transparenz und Intelligenz».

Die «NZZ» bespricht die neue Abteilung für islamische Kunst im Louvre in Paris. Die Erweiterung wurde im letzten noch verfügbaren Innenhof des Museeums untergebracht. Das sanft gewellte Dach scheine über dem Boden zu schweben, so die Zeitung. 2350 Dreiecke aus goldfarbenem Metall spielen mit dem Licht: Von oben gesehen ist das Dach opak, im Inneren dagegen gestattet es den Durchblick nach oben. Der Bau wurde als «fliegender Teppich», «Gold-Düne» oder gar als «Beduinenzelt» betitelt. Die «NZZ» bezeichnet ihn als «Glaspavillon mit goldenem Sonnensegel». Darunter haben die Architekten Rudy Ricciotti und Mario Bellini 12 Meter tief in den Boden gegraben. Die Ausstellung ist auf zwei Geschossen verteilt, die nicht unterteilt sind. Freistehende Vitrinen verstärken laut der «NZZ» den Eindruck von Transparenz. «Architektur und Mobiliar bilden hier einen funktionalen zurückhaltenden Schrein für die wie Preziosen präsentierten Exponate.» Der Ausstellungsparcours überzeuge «durch Eleganz, Transparenz und Intelligenz», so das Fazit der Zeitung.

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– Nach der Annahme der Kulturlandinitiative verordnete der Kanton Zürich einen Einzonungsstopp. Die Gemeinden und die Bürgerlichen kritisieren dies als rechtswidrig, meldet die «NZZ».

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